Dass man am Potsdamer Platz zu Hause sein kann, versetzt die meisten Leute in Staunen. Dabei kann es kaum eine bessere Wohnlage geben: S- und U-Bahn-Anschluss, Restaurants, Bars, Geschäfte, Kinos, Theater – alles fußläufig erreichbar. Regierung und Tiergarten gleich um die Ecke.
Wie in vielen Städten sind auch in Berlin die ganz zentralen Gebiete die teuersten. Nirgendwo in deutschen Großstädten müssen die Menschen mehr als 40 Prozent vom durchschnittlichen Haushaltseinkommen für die Miete ausgeben - außer in fünf Berliner Vierteln.
Mietpreise am Potsdamer Platz nur für wenige bezahlbar
Die Mietpreise rund um den Potsdamer Platz (Postleitzahl 10785) liegen durchschnittlich bei 13 Euro mittlere Kaltmiete pro Quadratmeter.
Damit rangiert das Areal auf Platz vier der teuersten Wohngebiete Berlins. Noch teurer ist der Quadratmeterpreis nur am Rosenthaler Platz (10119) mit 13,04 Euro, rund um den Boulevard "Unter den Linden" (10117) mit 13,14 Euro und am Hackeschen Markt (10178), wo stolze 13,50 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.
Die Mietwohnungen am Potsdamer Platz haben im Durchschnitt ein mit den Nobelwohnvierteln Blankenese in Hamburg und Sachsenhausen-Nord in Frankfurt (Main) vergleichbares Mietpreisniveau. 92 Prozent aller Postleitzahlen-Gebiete in Deutschland sind günstiger.

Postleitzahl für Postleitzahl: Was Berliner Mieter zahlen müssen
Prüfen Sie im großen Morgenpost-Spezial "Mieten Skyline", wie die Mietpreise in ihrem Wohngebiet im bundesdeutschen Vergleich liegen. Sie finden hier außerdem die Mietskyline aller 79 Großstädte und Angaben zur Methodik der Mietpreis-Statistik.
Berliner Kieze - So hoch ist das Mietpreisniveau ...
... Unter den Linden
... Hackescher Markt
... Rosenthaler Platz
... Chausseestraße
... Brunnenviertel
Das sind die teuersten Städte Deutschlands 2017



