Schoko-Weihnachtsmänner, kleine Geschenke und Dekorationsartikel standen bis jetzt auf den Einkaufslisten der Berliner für die Vorweihnachtszeit. An diesem Wochenende findet wieder einer der beiden verkaufsoffenen Sonntage in der Adventszeit statt.
„Dieser Sonntag läutet für viele Menschen das Geschenkekaufen für Weihnachten ein“, sagt Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. Bisher hätten sich die Kunden mit ihren Einkäufen von Dekorationen und Süßigkeiten vorwiegend nur auf die Weihnachtszeit vorbereitet. Kurz vor Nikolaus seien dann vor allem kleinere Präsente die Kassenschlager gewesen.
Am Sonntag sind die Geschäfte von 13 bis 20 Uhr geöffnet.
Der diesjährige Kauftrend für Weihnachtsgeschenke sei jedoch auch jetzt schon zu bemerken. Spielekonsolen und Computerspiele sind 2013 besonders gefragt. Ein ausschlaggebender Punkt hierfür, sei der gezielt gesetzte Verkaufsstart dieser Produkte zu Beginn der Weihnachtszeit, so der Hauptgeschäftsführer.
Verkaufsoffener Sonntag auch am vierten Advent
Traditionell gibt es in Berlin immer zwei lange Einkaufswochenenden. Auch am Sonntag, den vierte Advent werden die Türen vieler Läden wieder nachmittags geöffnet sein. Man rechne mit bis zu siebentausend Berliner Kaufhäusern und Läden, die den Sonntag als Umsatzplus für ihr reguläres Weihnachtsgeschäft nutzen.
Auch in den großen Einkaufszentren wie dem KaDeWe am Kurfürstendamm, dem Alexa in Mitte und dem Gesundbrunnen Center in Wedding können am Sonntag Geschenke jeder Art erworben werden. Einige Supermärkte und Kaufhäuser wie Karstadt und Galeria Kaufhof nehmen ebenfalls am verkaufsoffenen Sonntag teil.
Berliner Händler hoffen auf zusätzlichen Umsatz
Der zweite Adventssonntag würde laut Busch Petersen den wichtigsten Handelstag im gesamten Jahr für Berlin bilden: „Wir freuen uns sehr über den verkaufsoffen Sonntag in dieser Woche. Für die Handelsbranche bedeutet er einen der wichtigsten des ganzen Jahres.“ Ein solcher verkaufsoffener Sonntag wie in dieser Woche, bringe der Hauptstadt einen zusätzlichen Umsatz von zwischen 40 und 45 Millionen Euro ein.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Einnahmen an diesem Sonntag, den Umsatz des zweiten Advents im vorigen Jahr noch deutlich übersteigen. Dazu beitragend sei die positive Arbeitsmarktlage im Jahr 2013 auch in der Berliner Region. Busch-Petersen geht davon aus, dass auch die niedrigen Zinsen eher dazu führen, den Konsum zu fördern.
Zudem brächten die momentan einsetzenden winterlichen Temperaturen Weihnachten immer mehr in die Köpfe der Menschen und somit auch die Bescherung. In den letzten zwei Tagen habe allerdings das Orkantief Xaver dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Man sei aber optimistisch, dass die Delle an diesem Wochenende wieder ausgeglichen werden könne.





