Schulen, Straßen, Institute tragen seinen Namen. Bücher wurden über ihn geschrieben. Niels Bohr - zumindest im Physikunterricht müsste jeder diesen Namen mal gehört haben - als Erfinder des Atommodells.

An der Entwicklung der Quantentheorie waren einige Wissenschaftler beteiligt, der wichtigste aber war der dänische Wissenschaftler. Er wurde am 7. Oktober 1885 in Kopenhagen geboren und starb dort im November 1962.

Niels Bohr stammte aus einer Familie von Wissenschaftlern: Sein Vater Christian Bohr war Physiologe, sein Bruder Harald Bohr wurde Mathematiker. 1913 veröffentlichte Bohr eine Theorie über die Struktur des Atoms, die auf einer früheren Theorie des Chemikers Ernest Rutherford beruhen.

Mit dem seinem Atommodell konnten laut Wikipedia die Linienspektren des Wasserstoffs erklärt werden. „Dennoch gilt es aus heutiger Sicht als überholt und durch die Quantenmechanik ersetzt, da es lediglich für Wasserstoff befriedigende Aussagen macht. Trotzdem wird sein Modell als ein Meilenstein der theoretischen Physik angesehen, da hier zum ersten Mal erfolgreich auf Atom-Niveau die Quantisierung in ein Atommodell integriert wurde“, heißt es in dem Online-Lexikon weiter.

Bohr erhielt 1922 den Nobelpreisträger für Physik für die Erforschung der Atomstruktur.

Auch der Sohn erhielt den Nobelpreis

Während des Zweiten Weltkriegs floh der Physiker, dessen Mutter aus einer jüdischen Familie stammte, aus Kopenhagen, um die Nazis zu entkommen. Er entkam mit seiner Familie in einem Fischerboot nach Schweden und emigrierte über England in die USA. Er reiste nach Los Alamos, New Mexico, wo er bei der Entwicklung der ersten Atombombe half. Nach dem Krieg kehrt Bohr zurück nach Kopenhagen und setzt sich für die friedliche Nutzung der Atomenergie ein.

Nach ihm wurde ein chemisches Element benannt: Bohrium (Bh).

Albert Einstein sagte einmal über den Forscher: „Bohr ist zweifellos einer der größten Erfinder unserer Zeit auf dem Gebiet der Wissenschaft. Er ist ein wahrhaft genialer Mensch, ein Glück, dass es so etwas überhaupt gibt.“

1975 wurde übrigens Bohrs Sohn Aage, der ebenfalls Physiker war, für seine Beiträge zur Strukturtheorie der Atome ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung für Physiker, dem Nobelpreis, geehrt.

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