29.12.12

Zwangsabgabe

Rundfunkbeitrag – Manche bekommen erst 2014 Post

Manche Verweigerer der Zwangsabgabe werden wegen des umfangreichen Datensatzes voraussichtlich erst im übernächsten Jahr zur Kasse gebeten.

Foto: dapd

Ein Mann füllt einen Anmeldebogen für die Rundfunkgebühren der GEZ aus
Ein Mann füllt einen Anmeldebogen für die Rundfunkgebühren der GEZ aus

Einige Verweigerer des neuen Rundfunkbeitrags werden voraussichtlich erst im übernächsten Jahr per offiziellem Anschreiben zur Kasse gebeten. Noch bis ins Jahr 2014 will die bisherige Gebühreneinzugszentrale (GEZ) die letzten Briefe an jene Wohnungen verschicken, die in den Datensätzen der Einwohnermeldeämter auftauchen, aber nicht in der hauseigenen Statistik, wie das zuständige Projektbüro beim Südwestrundfunk in Mainz mitteilte.

Ab 1. Januar werden die Rundfunkgebühren zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender Geschichte und durch den Rundfunkbeitrag ersetzt. Während früher abhängig von der Zahl der Geräte gezahlt werden musste, werden dann pro Wohnung pauschal 17,98 Euro fällig. Wer allein lebt und bisher eine reduzierte Gebühr nur für ein Radio oder einen Computer zahlte, hat nun das Nachsehen.

Wohngemeinschaften mit mehreren Fernsehern sparen mit der sogenannten Haushaltsabgabe Geld. Für Firmen und soziale Einrichtungen gelten Sonderregelungen, Arbeitslose und schwer Kranke werden befreit oder können Ermäßigungen beantragen.

Für Verweigerer wird der 3. März 2013 zum Tag der Wahrheit: Meldedaten dieses Termins werden einmalig von den Ämtern an die GEZ übermittelt, die ab Januar "Beitragsservice" heißen wird. Die Mitarbeiter des Beitragsservices erfahren so, wer an welcher Adresse gemeldet ist.

Briefe in vier Schritten bis ins Jahr 2014 verschickt

Bürger, die für ihre Wohnung erkennbar die 17,98 Euro Beitrag schuldig bleiben, bekommen dann Post. Allerdings werden die umfangreichen Datensätze nicht gleich im März 2013 übermittelt, sondern in vier Schritten bis ins Jahr 2014 hinein – darum werden viele freundliche Aufforderungen noch auf sich warten lassen.

Quelle: dapd/tj
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