03.01.2013, 13:32

Protest Aktivisten besetzen Baum gegen Weiterbau der A100

Baumbesetzung gegen A100 in Berlin

Foto: dapd

Baumbesetzung gegen A100 in Berlin Foto: dapd

Gegner der Stadtautobahn 100 haben in Berlin-Neukölln gegen den weiteren Ausbau demonstriert. Sie kletterten auf einen Baum.

Aus Protest gegen den geplanten Weiterbau der A100 haben Aktivisten in Neukölln einen Baum besetzt. "Wir fordern, dass die Mittel in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gesteckt werden und nicht für drei Kilometer nutzlose Autobahn verwendet werden", sagte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation Robin Wood am Donnerstag.

Zwei Männer, darunter ein Aktivist der Organisation, waren am Vormittag in den Baum an der Neuköllnischen Allee geklettert und hatten ein Transparent mit der Aufschrift "Gutes Klima – Soziale Stadt – Stop A100" entrollt.

Sie wollten auf unbestimmte Zeit dort aushalten, um den Baum vor der Fällung zu schützen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin verlief die Aktion zunächst friedlich.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Oktober 2012 den Weg für den umstrittenen Bau der Stadtautobahn zwischen dem Dreieck Neukölln und dem Treptower Park freigemacht. Zu den bauvorbereitenden Maßnahmen zählt unter anderem der Abriss einer bereits still gelegten Kleingartenkolonie, die sich in der Nähe der Neuköllnischen Allee befindet.

(dpad/mim)
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