20.12.2012, 19:14

Thailand Air-Berlin-Maschine muss auf Urlaubsinsel Phuket notlanden


Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft musste laut Berichten am Flughafen von Phuket notlanden

Foto: Andreas Prost / dapd

Laut Berichten brannte das Triebwerk, bei der Notlandung soll ein Flügel Feuer gefangen haben. Die 249 Passagiere wurden nicht verletzt.

Eine Passagiermaschine von Air Berlin ist laut Medienberichten am Donnerstag am Internationalen Flughafen von Phuket in Thailand notgelandet. Laut Onlineportal "The Phuket News" hatte zuvor das Triebwerk Feuer gefangen.

Der Airbus A330-200 war um 20.40 Uhr (Ortszeit) mit 249 Passagieren an Bord von Phuket in Richtung Abu Dhabi gestartet. Nachdem der Triebwerksschaden bemerkt wurde, kehrte der Pilot um und leitete eine Notlandung auf dem Flughafen von Phuket ein. Wie das thailändische Portal berichtet, platzte bei der Landung ein Reifen des Airbus. Ein Flügel habe gebrannt.

Air Berlin bestätigte, dass es "auf dem Flug AB7425 von Phuket nach Abu Dhabi zu einem Zwischenfall gekommen" sei. Einen Triebwerksbrand wollte das Unternehmen zunächst nicht bestätigen. Nach Angaben einer Sprecherin waren unter den Passagieren des betroffenen Fluges viele Deutsche. Alle seien nach der Landung versorgt und in Hotels untergebracht worden.

"Der Airbus A330 konnte in Phuket sicher landen, alle 249 Passagiere sind wohl auf und konnten das Flugzeug regulär über Treppen verlassen", teilte Air Berlin mit.

Mehrere Flüge, unter anderem von Bangkok Airways und Thai Airways, seien wegen des Zwischenfalls nach Bangkok umgeleitet worden oder landeten mit deutlicher Verspätung in Phuket, hieß es.

Air Berlin steht nach eigenen Angaben im Austausch mit den Behörden in Thailand, um diese bei der Untersuchung des Vorfalls zu unterstützen. Das Hauptaugenmerk liege jetzt auf der Betreuung der Gäste vor Ort in Phuket.

Von ihrem Zielort Abu Dhabi aus hätte die Maschine den Angaben zufolge weiter nach Berlin-Tegel fliegen sollen.

(BMO)
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