Tagesgeld-Vergleich

Tagesgeld: Jetzt Sparstrategien überdenken

Die EZB hat den Leitzins weiter gesenkt. Das bedeutet für Sparer, das die Zinsen faktisch abgeschafft wurden. Dennoch kann sich Tagesgeld lohnen.

Verbraucher, die über Erspartes verfügen, sollten auch weiterhin ihr Erspartes auf ein Tagesgeldkonto einzahlen.

Verbraucher, die über Erspartes verfügen, sollten auch weiterhin ihr Erspartes auf ein Tagesgeldkonto einzahlen.

Foto: iStock

Berlin. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, hat nicht nur den Strafzins für Banken erhöht, sondern auch den Leitzins gesenkt. Verbraucher sollten sich aber nicht verschrecken lassen, denn einige Banken bieten noch bis zu 1,50 Prozent auf das Tagesgeld.

Vergleichen lohnt sich

Dass es sich weiterhin lohnt, sein Erspartes auf ein Tagesgeldkonto anzulegen, wird niemanden überraschen Denn ein Tagesgeldkonto wirft immer noch mehr Zinsen ab als ein Sparbuch - oder ein Versteck in der Wohnung. Experten raten, bis zu drei Monatsgehälter immer griffbereit zu haben. Somit wäre ein Tagesgeldkonto die ideale Anlageform, da es flexibel ist und Sparer täglich auf ihr Geld zugreifen können. Auch wenn die Nachrichten aus Frankfurt vermutlich viele Sparer verunsichern, lohnt ein Vergleich unterschiedlicher Tagesgeld-Offerten. Denn es gibt weiterhin Banken, die bis zu 1,50 Prozent für Erspartes anbieten (abhängig von der Anlagedauer- und Anlagesumme).

Einige Beispiele (Stand 21. April 2016): Die maltesische Fimbank bietet für einen Anlagebetrag in Höhe von 10.000 Euro und einer Anlagedauer von drei Monaten ihren Kunden 1,50 Prozent Rendite. Die VW- und auch die Audi-Bank immerhin noch 1,00 Prozent.

Verbraucher, die über eine höheren Geldbetrag verfügen, sollten diesen nicht auf einem Tagesgeld-, sondern auf einem Festgeldkonto anlegen. Wer Erfahrungen mit dem Aktienhandel hat, kann hier im Durchschnitt bis zu sieben Prozent Rendite erwarten. Das Risiko des Geldverlusts bei Fehlspekulationen ist hierbei aber höher. Eine weitere Alternative wären Fonds.

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