Tages- und Festgeld

Deutsche bunkern 12,8 Mrd. D-Mark

Marion Helmes
Die gute alte D-Mark - viele scheinen sich nicht von ihr trennen zu wollen.

Die gute alte D-Mark - viele scheinen sich nicht von ihr trennen zu wollen.

Foto: iStock (Bernhard Richter)

Auch 14 Jahre nach der Währungsreform können die Deutschen sich nicht von der geliebten D-Mark verabschieden. Bezahlung in DM noch möglich.

Berlin. Man mag es kaum glauben, aber laut der Bundesbank haben die Deutschen noch rund 13 Milliarden D-Mark in ihren Sparschweinen oder Münzalben. Nostalgie hin oder her - das ist verschenktes Geld. Besser wäre ein Umtausch, um die Spareinlagen dann anlegen zu können.

Die D-Mark bringt keine Zinsen mehr

Oft ist aber nicht die Sammlerleidenschaft, sondern einzig die Vergesslichkeit der Verbraucher der Grund, dass das ausgediente Geld nicht umgetauscht wird. Wer es jetzt bemerkt, dass er noch D-Mark besitzt - sei es in Münzen oder Scheinen - kann das Geld immer noch in Euro umtauschen. Dazu muss aber die Bundesbank aufgesucht werden, denn normale Banken nehmen die gute, alte D-Mark nicht mehr an. Der amtliche Wechselkurs beträgt aktuell 1,95583 DM je Euro.

Sollten Verbraucher Geld anlegen wollen, lohnt sich schon seit langem das Sparschwein nicht mehr. Und sein Geld auf dem Girokonto zu lagern, ist ebenfalls keine lukrative Alternative. Auch wenn die Zinsen für Tages- und Festgelder aktuell auch nicht berauschend sind und weit von einer 3 oder 4 vor dem Komma entfernt sind, lohnt es sich, Erspartes anzulegen. Aktuell bieten einige deutsche Banken um Durchschnitt einen Zinssatz von bis zu 1,25 % an. Ausländische Banken zahlen auch gerne mehr - oder bietet höhere Zinsen, wenn neben der Termingelder auch ein Depotwechsel durchgeführt wird.

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