Tagesgeld

Bei Depotübertragung gibt es besonders hohe Tagesgeldzinsen

Tagesgeldkonten gelten als sichere, aber wenig lukrative Anlageform. Einen hohen Zinssatz erhält meist nur, wer sein Wertpapierdepot überträgt.

Nicht nur beim Thema Girokonto, Tages – oder Festgeld lohnt es sich, den Finanzmarkt regelmäßig nach guten oder besseren Konditionen zu durchforsten.

Nicht nur beim Thema Girokonto, Tages – oder Festgeld lohnt es sich, den Finanzmarkt regelmäßig nach guten oder besseren Konditionen zu durchforsten.

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Nie hatten deutsche Anleger mehr auf den Sparkonten als heute: rund zwei Billionen Euro sind auf Tages- und Festgeldkonten und Depots angelegt. Leider ist der Guthabenzins bei Tagesgeldkonten aktuell nicht besonders hoch, sodass man nicht mit allzu viel Zinserträge rechnen kann.

Oft gilt man erst nach drei Jahren wieder als Neukunde

Wer sein Erspartes lukrativer anlegen will, sollte immer wieder mal nach Neukundenangeboten Ausschau halten. Aktuell bietet die Direktbank DAB einen Sonderzins für Tagesgeld bei einer gleichzeitigen Wertpapierdepotübertrag an. Sparer, die ihr Depot zur DAB übertragen, erhalten bei einer Anlagesumme von bis zu 20.000 Euro bis zu 3,5 % Tagesgeldzinsen p. a. – und das garantiert für sechs Monate.

Gut zu wissen: Bei einigen Banken wird man erst nach drei Jahren wieder als Neukunde anerkennt – es gibt aber auch Ausnahmen, sodass bereits nach zwölf Monaten erneut ein Konto eröffnet werden kann.

Ein Tagesgeldkonto sollte immer nur kurzfristig genutzt werden

Sein gesamtes Vermögen sollte man niemals auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, denn diese Anlage sollte vielmehr als kurzfristige Anlage gesehen werden, die einen schnellen Zugriff auf das Geld ermöglicht. Wer mehrere hunderttausend Euro anlegen will, sollte lieber über ein Wertpapierdepot o. ä. nachdenken.

Für alle Sparer sollte eines im Vordergrund stehen: Ehe man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man einen Tagesgeldvergleich durchführen.

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