Es gibt mehr Milliardäre als je zuvor. Das zeigt die neu veröffentlichte „Forbes“-Liste. An der Spitze stehen bekannte Namen wie Elon Musk, der mit einem geschätzten Vermögen von 345 Milliarden Dollar erneut als reichster Mensch der Welt gilt, und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf Platz zwei mit 216 Milliarden Dollar. Doch ein Name fällt besonders auf: Johannes von Baumbach. Mit gerade einmal 19 Jahren ist er der jüngste Milliardär der Welt – und er kommt aus Deutschland.

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Johannes von Baumbach gehört zur wohlhabenden Unternehmerfamilie hinter dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Sein Vermögen, das auf etwa 5,4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, resultiert aus seinen Anteilen am Familienunternehmen. Seine drei älteren Geschwister – Maximilian, Katharina und Franz – halten jeweils Anteile in gleicher Höhe. Dennoch bleibt Johannes von Baumbach eine eher unbekannte Figur. Über sein Privatleben ist kaum etwas bekannt, und auch öffentliche Fotos gibt es nicht. Lediglich seine Teilnahme an Skiwettbewerben in Österreich wurde in den Medien erwähnt.
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Laut „Forbes“ hat Deutschland weltweit die höchste Anzahl an Milliardären unter 30 Jahren. Neben Johannes von Baumbach zählt auch Sophie Luise Fielmann dazu. Sie erbte einen beträchtlichen Anteil am Brillenimperium ihres verstorbenen Vaters Günther Fielmann und besitzt ein Vermögen von etwa 2,8 Milliarden Dollar. Obwohl sie selbst nicht aktiv im Unternehmen tätig ist, hält sie rund ein Drittel der Unternehmensanteile.
Geerbtes Vermögen dominiert: Nur zwei Selfmade-Milliardäre unter 30-Jährigen
Neben jungen Milliardären dominieren weiterhin etablierte Unternehmer die deutsche Spitze der „Forbes“-Liste. Lidl- und Kaufland-Gründer Dieter Schwarz führt mit 41 Milliarden Dollar das Ranking an, gefolgt von Klaus-Michael Kühne mit 39,6 Milliarden Dollar und Reinhold Würth mit 35,1 Milliarden Dollar. BMW-Erbin Susanne Klatten gilt als reichste deutsche Frau mit einem Vermögen von 23,5 Milliarden Dollar, während Aldi-Erbin Beate Heister mit 15 Milliarden Dollar weiterhin zu den wohlhabendsten, aber öffentlichkeitsscheuen Milliardärinnen zählt.
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Die meisten der jungen Milliardäre weltweit haben ihr Vermögen nicht selbst erwirtschaftet, sondern geerbt oder durch Anteile an Familienunternehmen erhalten. Nur zwei der 21 unter 30-Jährigen auf der „Forbes“-Liste gelten als sogenannte Selfmade-Milliardäre: der 29-jährige Australier Ed Craven, Mitbegründer des Krypto-Casinos Stake.com, und der 28-jährige US-Amerikaner Alexandr Wang, Gründer des KI-Startups Scale AI.






