Beide bekleiden politische Ämter oder sind für solche designiert: Jörg Steinbach von der SPD ist Wirtschaftsminister Brandenburg. Elon Musk, einer der reichsten Menschen der Welt, soll für den designierten US-Präsidenten Donald Trump die „Abteilung für Regierungseffizienz“ leiten. Was die beiden verbindet? Musk betreibt in Brandenburg das einzige europäische Werk seines Automobilkonzerns Tesla.

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Wirtschaft in Berlin

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Der sozialdemokratische Landesminister und der einflussreiche designierte Regierungsberater scheinen bereits seit längerer Zeit in Kontakt zu stehen – und das per Textnachricht: „Ich hatte in den vergangenen Monaten häufiger Kontakt mit Elon Musk, ich habe mich intensiv mit ihm gestritten“, sagte Steinbach gegenüber dem „Tagesspiegel“. Die Konversation lief über „längere SMS.“

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Nach eigenen Angaben kritisierte Brandenburgs Wirtschaftsminister Musk für seine Unterstützung für Donald Trump und seine fürsprechenden Kommentare zur AfD. Trumps Sieg sei hochproblematisch, so der SPD-Politiker gegenüber dem „Tagesspiegel.“ Gratulieren wollte er Musk nach dem Wahlsieg demnach nicht.

Der einflussreiche Tech-Milliardär schien Steinbachs Kritik aber nicht zu übergehen: „Er konnte mit meiner Kritik umgehen“, so Steinbach. „Wir waren uns einig, dass wir da nicht zusammenkommen. Im Englischen sagt man, agree to disagree.“

Trotz des für viele nun negativen Images des Trump-Unterstützers geht Steinbach davon aus, dass das Werk in Grünheide bleibt – und sogar weiter wächst: „Ich erwarte da aber keine große Welle und schon gar keine negativen Auswirkungen für Grünheide“, sagte er. „Tesla stellt Personal ein, stockt die Belegschaft auf und wird wohl auch wieder eine weitere Schicht in Angriff nehmen.“

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daw