Millionen Menschen in Deutschland heizen ihre Wohnungen und Häuser mit Öl. Für sie dürfte es ein teurer Winter werden – denn die Heizölpreise in Deutschland sind weiterhin hoch und viele der Heizöl-Verbraucherinnen und Verbraucher mussten in den vergangenen Wochen ihre Tanks trotz der anhaltenden Energiekrise füllen. Wer das noch nicht getan hat, hofft womöglich auf sinkenden Preise. Doch ist diese Hoffnung berechtigt? Unsere Übersicht zeigt die Heizölpreise vom 8. November 2022.
Alle Informationen zur Entwicklung der Heizölpreise und zu Prognosen für den Winter haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Heizölpreise: Wie viel kostet Heizöl am 8. November 2022?
Je nach Anbieter kann sich der Heizölpreis leicht unterscheiden. Zudem gibt es verschiedene Arten von Heizöl – für Premium-Öl muss zum Beispiel mehr bezahlt werden als für die Standard-Variante. Jedoch gibt es durchschnittliche Werte, die Verbraucher für einen Vergleich kennen sollten. Unsere Tabelle zeigt die Preise pro Liter verschiedener Anbieter und Vergleichsportale. Lesen Sie hier: Heizöl günstig in der Nähe kaufen – So finden Sie den besten Preis
| Heizölpreise laut "TotalEnergies" | Heizölpreise laut "Tecson" | Heizölpreise laut "esyoil" | |
| Heizölpreise am Donnerstag, 3. November | 1,47 Euro | 1,50 Euro | 1,45 Euro |
| Heizölpreise am Freitag, 4. November | 1,54 Euro | 1,50 Euro | 1,47 Euro |
| Heizölpreise am Samstag, 5. November | - | 1,50 Euro | 1,47 Euro |
| Heizölpreise am Sonntag, 6. November | 1,53 Euro | - | 1,47 Euro |
| Heizölpreise am Montag, 7. November | 1,53 Euro | 1,49 Euro | 1,44 Euro |
| Heizölpreise am Dienstag, 8. November | 1,47 Euro | 1,47 Euro | 1,42 Euro |
Nach einem leichten Anstieg der Heizölpreise am Ende der vorausgegangenen Woche zeigte sich um den 8. November wieder ein geringer Trend nach unten. Kundinnen und Kunden konnten dadurch beim Kauf von mehreren Tausend Litern durchaus Geld sparen. Man sollte jedoch bedenken, dass man die Entscheidung, ob man Heizöl jetzt kaufen oder besser abwarten sollte, nicht allein vom aktuellen Heizölpreis abhängig machen darf. Wer kein oder nur noch wenig Heizöl im Tank hat, sollte zumindest eine gewisse Menge bestellen, um über die Wintermonate zu kommen. Jetzt noch sparen kann, wer beim Heizölbestellen einen wichtigen Tipp beachtet.
Die Entwicklung der Heizölpreise in Deutschland im Jahr 2022
Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Energiemärkte auf der ganzen Welt nachhaltig verändert. Auch die Heizölpreise in Deutschland sind aufgrund der veränderten geopolitischen Lage stark gestiegen. Nach einem anfänglichen Hoch ist der Preis zwischenzeitlich wieder leicht zurückgegangen – stieg in der Tendenz aber wieder leicht an. Die Preisentwicklung in unserer Tabelle basiert auf Angaben von "esyoil".
| Datum | Heizölpreise pro Liter |
| 15. Januar 2022 | 0,87 Euro |
| 15. Februar 2022 | 0,94 Euro |
| 15. März 2022 | 1,69 Euro |
| 15. April 2022 | 1,30 Euro |
| 15. Mai 2022 | 1,30 Euro |
| 15. Juni 2022 | 1,47 Euro |
| 15. Juli 2022 | 1,52 Euro |
| 15. August 2022 | 1,53 Euro |
| 15. September 2022 | 1,52 Euro |
| 15. Oktober 2022 | 1,68 Euro |
Heizölpreise in Deutschland: Unterschiede zwischen den Bundesländern
Es gibt viele verschiedene Einflussfaktoren, die sich auf die Heizölpreise in Deutschland auswirken. Neben dem Prinzip von "Angebot und Nachfrage" sowie auch der weltpolitischen Entwicklung gehört dazu auch der Wohnort in Deutschland. Dadurch können sich die Preise je nach Bundesland stark unterscheiden. Die Daten in unserer Tabelle basieren auf Angaben von "esyoil".
| Bundesland | Heizölpreis pro Liter am 8. November 2022 |
| Baden-Württemberg | 1,38 Euro |
| Bayern | 1,34 Euro |
| Berlin | 1,48 Euro |
| Brandenburg | 1,47 Euro |
| Bremen | 1,60 Euro |
| Hamburg | 1,51 Euro |
| Hessen | 1,41 Euro |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1,53 Euro |
| Niedersachsen | 1,53 Euro |
| Nordrhein-Westfalen | 1,34 Euro |
| Rheinland-Pfalz | 1,37 Euro |
| Saarland | 1,39 Euro |
| Sachsen | 1,42 Euro |
| Sachsen-Anhalt | 1,46 Euro |
| Schleswig-Holstein | 1,53 Euro |
| Thüringen | 1,46 Euro |
Betrachtet man die durchschnittlichen Heizölpreise in den einzelnen Bundesländern, ging der Trend am 8. November fast überall nach unten. Spitzenreiter war Bremen – nur dort musste über 1,60 Euro für einen Liter Heizöl bezahlt werden. Am günstigsten kamen die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Bayern weg.
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