Insgesamt hat BMW 2009 knapp 50,7 Milliarden Euro Umsatz gemacht, 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Probleme hat die Motorradsparte - BWM baut Motorräder in seinem Werk in Berlin-Spandau. Die Umsätze mit Motorrädern brachen im vergangenen Jahr um gut 13 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro ein. Im BMW-Werk Berlin arbeiten rund 2000 Menschen, von denen laut BMW etwa 1800 mit der Motorradfertigung beschäftigt sind. Im vergangenen Jahr wurden pro Tag bis zu 535 Maschinen im Spandauer Werk produziert. Hergestellt werden hier allerdings auch Teile für die Auto-Fertigung.
Im Kerngeschäft mit Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verlor der Konzern 10,3 Prozent und kam auf 43,7 Milliarden Euro. Die Sparte Finanzdienstleistungen dagegen steigerte die Erlöse leicht um ein halbes Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Nun aber will BMW wieder auf Wachstumskurs einschwenken. „Die BMW Group geht mit einigem Optimismus in das neue Jahr. Neue Modelle werden bei uns im Laufe des Jahres für zusätzlichen Rückwind sorgen“, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer. Die BMW-Aktie profitierte von dem zuversichtlichen Ausblick des Konzernchefs. Am Vormittag notierten die Papiere zeitweise um gut zwei Prozent im Plus bei über 30 Euro.
dpa/dino




