Die Schweizer Großbank UBS hat nach massiver Kritik von US-Politikern ihr grenzübergreifendes Privatkundengeschäft mit US-Bürgern gestoppt. In einer dramatischen Anhörung im US-Kongress entschuldigte sich Finanzchef Mark Branson von UBS Global Wealth Management and Business Banking für das Fehlverhalten von Mitarbeitern, die Kunden in den USA bei dem Hinterziehen von Steuern geholfen haben sollen. UBS arbeite eng mit der Regierung in Washington zusammen, um jene verdächtige US-Bürger zu identifizieren, die mit Hilfe von UBS Steuern hinterzogen haben könnten.
Wie viele deutsche Bundesbürger schleusen auch Tausende US-Bürger ihr Vermögen in die Schweiz oder das benachbarte Liechtenstein, um dort das Geld vor dem Fiskus in ihrer Heimat zu verstecken. Nach Angaben von Abgeordneten entgehen dem US-Haushalt damit jedes Jahr 100 Milliarden Dollar.
reuters/phj


