Schlüpfrige Details

Sängerin Rihanna verrät intime Sex-Geheimnisse

Sängerin Rihanna gab sich in einem Interview mit der Zeitschrift "Rolling Stone" ungewöhnlich offenherzig, plauderte ungeniert über ihre sexuellen Vorlieben und über ihr Verhalten im Schlafzimmer.

Eigentlich wirkt Superstar Rihanna (23) immer recht reserviert, man könnte fast sagen arrogant. Auf dem roten Teppich liebt sie es zwar, sich in Pose zu bringen, die Fragen der Reporter werden anschließend jedoch entweder nur knapp beantwortet oder gern auch gänzlich ignoriert. Umso mehr verwundert es nun, dass die Sängerin kürzlich in einem Interview mit dem Musikmagazin „Rolling Stone“ ziemlich viel Privates von sich preisgab und sogar über intime Details bezüglich ihrer sexuellen Vorlieben sprach.

„Ich mag es, wenn ich das kleine Mädchen von jemandem bin. Ich stehe darauf, gefesselt zu werden und mir den Hintern versohlen zu lassen“, verriet die 23-Jährige in dem Gespräch. Und weiter: „Ich habe in meinem normalen Leben zwar die Zügel gern selbst in der Hand, aber im Schlafzimmer verhalte ich mich gern unterwürfig. Ich will einen Mann an meiner Seite haben, der dann die Verantwortung übernimmt. Das ist sexy.“ Ketten und Peitschen wären allerdings nicht so sehr ihr Ding, das Ganze wäre ihr zu sehr geplant, weil man eben aufhören müsse, um beispielsweise die Peitsche zu benutzen. Der Künstlerin aus Barbados wären spontane Aktionen lieber, er solle dann besser seine Hände benutzen.

Es scheint also, als wären ihre provokanten Songtexte und ihre gewagten Outfits nicht nur eine rein berufliche Masche, um Aufmerksamkeit zu erregen. In ihren Musikvideos hatte sich Rihanna, die mit richtigem Namen Robyn Rihanna Fenty heißt, beispielsweise mit einem Seil verknoten lassen, 2009 erschienen Bilder von der Musikerin im Bondage-Look. Für das Shooting hatte sich die 23-Jährige extra in Stacheldraht einwickeln lassen, dazu trug sie eine SM-Augenklappe.

Ihre privaten Neigungen beim Sex führt die „Umbrella“-Sängerin auf ihre Kindheit zurück. Rihanna, auch genannt „RiRi“, musste damals immer wieder mit ansehen, wie ihr Vater Ronald Fenty sich betrank und Drogen nahm. „Ich habe freitags immer Angst gehabt, weil er dann betrunken nach Hause kam. Da bekam er sein Geld und die Hälfte davon gab er für Alkohol aus“, beschreibt der Star das schwierige Verhältnis zu ihrem Erzeuger. Als sie neun Jahre alt war, beobachtete sie ihn dann beim Rauchen von Crack.

Heute denkt die Musikerin, ihr Verhalten im Schlafzimmer und ihr Hang zu Sadomaso sei von diesen Erlebnissen beeinflusst worden. „Ich denke, ich bin ein bisschen masochistisch veranlagt, aber irgendwie ist mir das erst vor Kurzem so richtig bewusst geworden. Allerdings bin ich der Meinung, dass das normal ist bei Menschen, die Misshandlungen in ihrer Vergangenheit miterleben mussten“, erklärte die Grammy-Gewinnerin im „Rolling Stone“.

Fesselspielchen ja, Prügel aber nein – vor knapp zwei Jahren wurde das R’n’B-Sternchen nämlich Opfer von schwerer körperlicher Gewalt, die mit ihren SM-Vorlieben rein gar nichts mehr zu tun hatte. Ihr damaliger Freund Chris Brown (21) prügelte die Künstlerin im Februar 2009 nach einer Party kurz vor der Grammy-Verleihung grün und blau, sie kam damals mit Blutergüssen und mehreren Gesichts-Frakturen ins Krankenhaus. Brown wurde später zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, zudem darf er sich Rihanna nicht mehr nähern.

Im Interview mit dem Musikmagazin sagte die 23-Jährige dazu: „Wir müssen das ganze Leben lang nicht mehr miteinander sprechen. Ich wollte es ihm beruflich nicht noch schwerer machen. Was er getan hat, war eine persönliche Sache. Es hatte nichts mit seiner Karriere zu tun. Zu sagen, er muss Hunderte Meter von mir weg sein, damit kann er nicht mehr auf Award-Shows auftreten. Das macht es definitiv schwer für ihn.“

Rihanna gehört im Bereich HipHop/R’n’B zu den erfolgreichsten Künstlern ihrer Zeit. Ihre bisherigen vier Alben verkauften sich weltweit mehr als 20 Millionen Mal, ihre Singles gingen sogar mehr als 60 Millionen Mal über den Ladentisch.