Filmpremiere

Bundespräsident schwärmt von Maria Furtwängler

Bundespräsident Christian Wulff nahm am Dienstagabend in der Astor Film Lounge im Kinosessel Platz, an seiner Seite Schauspielerin Maria Furtwängler. Gemeinsam sahen sie sich den neuen Film "Schicksalsjahre" an.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Auf den ersten Blick sah es nach einem Staatsbesuch aus, doch in Wirklichkeit ging es um „Schicksalsjahre“ – Dienstagabend am Kurfürstendamm. Maria Furtwängler stellte in der Astor Film Lounge ihren neuen Film vor. Und weil den auch Bundespräsident Christian Wulff sehen wollte, standen nicht nur Autogrammjäger und Fotografen vor dem Kino, sondern auch große Limousinen und Sicherheitsmänner mit Knopf im Ohr.

Drinnen sahen die Premierengäste exklusiv den ZDF-Zweiteiler „Schicksalsjahre“ (13. und 14. Februar 2011, jeweils 20.15 Uhr, ZDF). Der Film basiert auf dem Buch „Vom Glück nur ein Schatten“, in dem der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye das Leben seiner Mutter Ursula (Maria Furtwängler) erzählt. Sie verlor in den Kriegswirren von Danzig ihren Mann, schlug sich mit ihren beiden Kindern durch und baute sich ein neues Leben auf. Jahre später erfuhr sie, dass ihr tot geglaubter Mann überlebt hat.

„Man kann Geschichte besser begreifen, wenn sie am Beispiel einzelner Biografien erzählt wird“, sagte Christian Wulff, der der Einladung der Hauptdarstellerin gefolgt war, neben ihr im Kinosessel Platz nahm und schwärmte: „Maria Furtwängler ist eine der großartigsten Schauspielerinnen.“ Auch Uwe-Karsten Heye zeigte sich beeindruckt. Er hatte den Film bereits gesehen. Und geweint: „Dieser Film ist ein Wiedersehen mit meiner Mutter.“