Der Kabarettist Florian Schröder hat bei einem Auftritt die Friedensinitiative von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer scharf kritisiert. Dabei ging er die beiden Frauen auch ganz direkt an. "Wer für Frieden ist, unterstützt keine heimlichen Kriegstreiber, wie diese beiden Frauen, die nichts anderes wollen, als Unfrieden stiften", sagte er.

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Das gefiel offenbar nicht jedem im Publikum. Just als Schröder den Satz beendete, wurden Buhrufe laut. Ein Mitschnitt der Szene findet sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Zwischen den Buhrufen ist allerdings auch Klatschen zu vernehmen. Schröder selbst vermutet auf Twitter, dass offenbar Querdenker seinen Auftritt besucht hätten.

Manifest für Frieden: Wagenknecht und Schwarzer ecken an

Der Kabarettist wirft Wagenknecht und Schwarzer auch vor, sich bereits seit Jahren reaktionär zu äußern. Wagenknecht spiele arme Menschen in Deutschland gegen Geflüchtete aus. Zudem gehe Wagenknechts und Schwarzers Kritik an Transmenschen mit Wladimir Putins Programm einher, so Schröder. Dieses sei seit Jahren "rassistisch, homophob und transphob". "Das sind Leute, die die nächste Querfront hervorbringen", sagte Schröder über Wagenknecht und Schwarzer.

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Die beiden Frauen hatten vor einigen Tagen ein "Manifest für Frieden" veröffentlicht und zu einer Demo in Berlin aufgerufen. Auf die Initiative wollen am 25. Februar 2023 Tausende Menschen am Brandenburger Tor in Berlin zusammenkommen. "Aufstand für den Frieden" lautet der Titel der Veranstaltung. Bei der Berliner Polizei sind zu der Demonstration 10.000 Teilnehmer angemeldet. Wagenknecht selbst rechnet mit „vielen Tausend“. (fmg)