„Ich muss sagen, es gab Leute, die diese unschuldige Initiative absichtlich falsch verstanden haben und daraus Nutzen ziehen wollten“, sagte Pater Antonio Rungi der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.


Der Wettbewerb zur Wahl der schönsten Nonne habe einzig und allein das Ziel gehabt, im Internet „einen positiven Aspekt des Lebens der Ordensschwestern zu zeigen“. Er habe jedoch seinen Blog schließen müssen, um die Menschen, die teilnehmen wollten, zu schützen, beklagte Rungi. „Dabei hatte ich viele Bewerbungen erhalten.“


Über Rungis Vorhaben hatte am Sonntag die Zeitung „Corriere della sera“ berichtet. Der Priester wollte den Wettbewerb ab September über seinen Blog organisieren.


Der Zeitung hatte er gesagt: „Glauben Sie wirklich, dass Nonnen alle alt, verkümmert und traurig sind? Heutzutage ist das nicht mehr so.“ Es gebe mittlerweile in Italien zahlreiche junge und lebhafte Ordensschwestern, viele von ihnen kämen aus dem Ausland. „Es gibt, sehr, sehr hübsche Nonnen“, hatte Rungi betont. „Die Nonnen sind vor allem Frauen, und die Schönheit ist eine Gabe Gottes.“

afp/kami