Die Veranstalter einer der Leichenschau namens "Bodies“ in New York, die den Ausstellungen des Plastinators Gunther von Hagens nachempfunden sind, müssen auf Anordnung eines Staatsanwaltes nachweisen, dass die Spender der Körperteile oder der vollständigen Leichen eines natürlichen Todes gestorben sind.


In einer Erklärung des Staatsanwalts Mario Cuomo heißt es, die Macher der Ausstellung müssten schriftlich darlegen, dass die Exponate nicht von Folter- oder Hinrichtungsopfern aus China stammten. Die Vereinbarung mit Premier Exhibitions sieht demnach außerdem vor, dass Besucher den Eintrittspreis zurückerstattet bekommen, sollte sich eine zweifelhafte Herkunft der Präparate herausstellen.


Nach Angaben der Ausstellungsmacher stammend die teilweisen oder vollständigen Leichen von den Dalian Medical University Plastination Laboratories aus China. Die mehrfach verlängerte New Yorker Ausstellung ist seit November 2005 zu sehen. Außer menschlichen Körpern werden auch einzelne Organe gezeigt und beispielsweise eine Raucherlunge einer gesunden Lunge gegenübergestellt.

Der Plastinator Gunther von Hagens hat mit der Schau in New York jedoch nichts zu tun. Seine Schau "Körperwelten" tourt zwar ebenfalls durch die größten Museen in den USA, ist jedoch unter dem Titel "Body Worlds:The Original Exhibition of Real Human Bodies" bekannt.

AFP/skp