Die Tiere kommen aus den Sümpfen und kriechen auf überflutete Straßen, in Vorgärten und Hauseingänge. „Sie suchen trockenes Land, einen Unterschlupf“, sagte Lenny Salberg, ein Mitarbeiter der Fisch- und Wildtierkommission des US-Staats.


„Fay“ brachte insbesondere der Atlantikküste von Port St. Lucie bis Cape Canaveral bis zu eineinhalb Meter Hochwasser.
US-Präsident George W. Bush rief für die betroffenen Gebiete den Notstand aus, um Bundesmittel frei zu machen. Das Zentrum des Sturms lag in der Nacht zum Freitag 40 Kilometer nordwestlich von Daytona Beach.


Meteorologen bescheinigten „Fay“ noch immer Windgeschwindigkeiten bis zu 96 Kilometer pro Stunde, der Sturm sollte sich aber allmählich abschwächen.


In Haiti und der Dominikanischen Republik kostete der Tropensturm mindestens 23 Menschen das Leben. In Florida ertranken zwei Frauen, zahlreiche Häuser wurden beschädigt, rund 95.000 Haushalte und Geschäfte waren ohne Strom.

dpa/ap/kami