Noch in der vergangenen Saison verantwortete André Hofschneider in der Rückrunde den Absturz des 1. FC Union bis in die Abstiegsregion, nun soll sich der 48-Jährige um den Nachwuchs der Köpenicker kümmern. Hofschneider wird ab dem 1. Oktober als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) fungieren, sein Vertrag ist unbefristet.
Hofschneider, der von 1988 – 1994 in 160 Pflichtspielen für Union auflief, verantwortete bereits von 2007 bis 2014 den Übergangsbereich zwischen Nachwuchs- und Profiabteilung. In dieser Zeit schafften es Spieler wie Steven Skrzybski (jetzt Schalke 04), oder auch Eroll Zejnullahu aus der aktuellen Zweitliga-Mannschaft in den Männerbereich.
„Ich weiß sehr genau, was es für den Verein, aber auch für junge Spieler bedeutet, bei einem Profi-Spiel in unserem Stadion aufzulaufen. Der Weg dorthin ist alles andere als einfach und es bedarf gezielter und individuell zugeschnittener Hilfestellungen, um diese Hürden zu überwinden“, sagte Hofschneider über seinen neuen Posten bei Union. Dabei soll er auch die Werte des Vereins an die Nachwuchsspieler weitergeben. „Ich selber blicke auf 30 Jahre bei Union zurück und bin überzeugt davon, genau das entsprechend rüberzubringen“, ist sich Hofschneider sicher.
Union setzt auf Hofschneiders Erfahrungsschatz
Zusammen mit Janek Kampa, dem Leiter des Union-NLZ, soll er die Impulse setzen, die für den Übergang vom Jugend- in den Profifußball nötig sind, „Ich bin froh, dass uns sein enormer Erfahrungsschatz auch künftig zur Verfügung steht“, kommentiert Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball bei Union, die Entscheidung.
Munack hatte als damaliger Geschäftsführer Sport bei Union den Absturz der Profis, der mit der Entlassung von Trainer Jens Keller Anfang Dezember 2017 begonnen hatte, mitzuverantworten.





