Neuer Innenverteidiger

Union holt Hannovers Hübner

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Michael Färber
Florian Hübner kommt vom Bundesligisten Hannover 96 an die Alte Försterei

Florian Hübner kommt vom Bundesligisten Hannover 96 an die Alte Försterei

Foto: Silas Stein / picture alliance / Silas Stein/dpa

Der Zweitligist hat mit Hübner einen neuen Innenverteidiger verpflichtet. Der 27-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2020.

Einen Tag nach der Verpflichtung von Sebastian Andersson hat der 1. FC Union erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der Fußball-Zweitligist verpflichtete mit Florian Hübner einen neuen Innenverteidiger. Der 27-Jährige kommt vom Bundesligisten Hannover 96 an die Alte Försterei und unterschrieb ebenso wie der schwedische Stürmer Andersson einen Vertrag bis 30. Juni 2020.

Mit Hübner haben die Köpenicker einen Ersatz für Toni Leistner gefunden, dessen Vertrag bei Union nach vier Jahren nicht verlängert wurde. Laut Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball, ist Hübner „unser Wunschkandidat für die Innenverteidigung. Mit seiner körperlichen Präsenz und Kopfballstärke und seiner Erfahrung wird er unsere Defensive zur neuen Saison verstärken. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, ihn für uns zu gewinnen.“

Der 1,93 Meter große Hübner kam über die Stationen SV Wehen Wiesbaden, der U23 von Borussia Dortmund und dem SV Sandhausen zu Hannover. Mit den Niedersachsen stieg er vergangenen Sommer in die Bundesliga auf und schaffte mit ihnen als Tabellen 13. den Klassenerhalt.

Andersson mit internationaler Erfahrung

Union sieht der gebürtige Wiesbadener als eine „Top-Adresse in der Zweiten Liga. Ich bin sicher, dass ich hier meine Qualitäten ausspielen kann. Es geht darum, schnell zusammenzufinden und sportlich erfolgreich zu sein. Das ist immer der beste Weg, um Menschen zu überzeugen und zu begeistern.“

Hübner ist neben Andersson der zweite Zugang für die kommende Spielzeit. Der Schwede konnte trotz seiner zwölf Tore in 29 Zweitliga-Partien den erstmaligen Abstieg des 1. FC Kaiserslautern in die Drittklassigkeit nicht verhindern, kann dafür allerdings auf internationale Einsätze verweisen. Mit dem IFK Norrköping spielte er in der Qualifikation zur Champions League (2016), ein Jahr später spielte er mit Norrköping in der Europa-League-Qualifikation und absolvierte sogar zwei Spiele mit der schwedischen Nationalmannschaft.

„Die Zweite Liga kenne ich inzwischen ganz gut und ich weiß, was von mir erwartet wird. Spiele werden durch Tore entschieden und davon will ich möglichst viele beisteuern“, gibt sich Andersson optimistisch.