Zweite Liga

Für Unions Klassenerhalt pfeift Hofschneider auf die B-Note

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Michael Färber
Union-Trainer André Hofschneider erwartet in Darmstadt einen großen Kampf

Union-Trainer André Hofschneider erwartet in Darmstadt einen großen Kampf

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Union kann mit einem Sieg in Darmstadt endlich den Klassenerhalt schaffen. Doch die Aufgabe beim Liga-Vorletzten ist schwer genug.

Berlin.  Endlich ist sie da, die große Chance, auf die man seit Wochen beim 1. FC Union hingearbeitet hat. Die Köpenicker können am Sonnabend mit einem Sieg bei Darmstadt 98 (13 Uhr, Sky) den Klassenerhalt perfekt machen, wenn gleichzeitig der FC St. Pauli im Kellerduell gegen Greuther Fürth verliert.

Es wäre ein durchaus versöhnliches Ende einer Saison, die man sich beim Berliner Fußball-Zweitligisten ohne Zweifel anders vorgestellt hatte. Statt nun der Fortuna aus Düsseldorf, die am Sonnabend mit einem Sieg in Dresden ihren sechsten Aufstieg in die Bundesliga schaffen kann, beim Feiern zuschauen zu müssen, wollte man ursprünglich selbst in den Kreis der Erstligisten aufrücken.

Nun gilt es, beim Liga-Vorletzten zu bestehen, der seit acht Spielen nicht mehr verloren hat (zwei Siege, sechs Unentschieden) und stärker denn je an den Ligaverbleib glaubt.

Friedrich kehrt nach Sperre zurück

„Darmstadt hat zurückgefunden zu den Dingen, die sie ausgezeichnet haben“, sagte Union-Trainer André Hofschneider und verwies auf Trainerkollege Dirk Schuster. Beide kennen sich aus DDR-Zeiten, unter Schuster (Hofschneider: „Alter Ossi, Magdeburger Schule“) absolvierte Hofschneider in Augsburg zudem sein Praktikum während der Fußballlehrer-Ausbildung.

„Es wird nickelig, es wird eklig. Die größte Herausforderung wird sein, sich immer wieder den Widerständen zu stellen. Und das Spiel wird uns einiges abverlangen, da der Gegner mit dem Rücken zur Wand steht“, so Hofschneider weiter. Er forderte: „Es wird ein Kampf, den wir annehmen müssen. Wir haben lange Zeit gute B-Noten bekommen, aber nix aufs Tableau. Wir müssen punkten.“

Personell gibt es Veränderungen. Verteidiger Marvin Friedrich kehrt nach Gelb-Rot-Sperre zurück. Dafür muss Felix Kroos (Sprunggelenksverletzung) ersetzt werden, Grischa Prömel ist nach überstandenen Knieproblemen eine Option.

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