Zweite Liga

Union hofft gegen Frankfurt auf das Gesetz der Serie

Co-Trainer Hofschneider nimmt die Spieler nach sechs Heimsiegen gegen Frankfurt in die Pflicht. Dabei setzt er auf einige Rückkehrer.

Maximilian Thiel steht gegen Frankfurt vor der Rückkehr in die Union-Startelf

Maximilian Thiel steht gegen Frankfurt vor der Rückkehr in die Union-Startelf

Foto: Oryk HAIST/SVEN SIMON / picture alliance / Sven Simon

Berlin.  Dass der FSV Frankfurt nicht den größten Glanz in der Zweiten Liga verbreitet, macht sich schon an den Zuschauerzahlen bemerkbar. Zu Heimspielen der Hessen kommen im Schnitt nicht mal 5700 Fans. Und zum Gastspiel am Sonnabend beim 1. FC Union (13 Uhr, Alte Försterei) werden nur wenige Hundert Reisende erwartet.

Was für den Besucherzuspruch gilt, gilt auch für die zuweilen magere Fußballkost der Hessen. Unions Co-Trainer André Hofschneider bezeichnete den FSV als „eklige Truppe, bei allem Respekt natürlich. Frankfurt spielt einen zweckmäßigen Fußball, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Das ist aber auch absolut legitim. Sie werden auf unsere Fehler warten. Es würde mich schon überraschen, wenn sie uns offensiv attackieren würden.“

Hofschneider wird die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen, nachdem am Tag vor der Partie gegen Frankfurt bekannt wurde, dass Sascha Lewandowski nicht mehr zurückkehren wird. Der Cheftrainer leidet an Burnout, auf Anraten seiner Ärzte wurde sein bis 2017 laufender Vertrag vorzeitig aufgelöst.

Wood und Kreilach kehren zurück

Für Union gilt es am Ende der englischen Woche, das Gesetz der Serie zu befolgen. Die bisherigen sechs Heimspiele gegen den FSV wurden alle gewonnen (12:1 Tore). Allein deshalb sieht es Hofschneider als Verpflichtung für seine Spieler an, Sieg Nummer sieben einzufahren. Und er darf mit Mittelfeldspieler Damir Kreilach und Stürmer Bobby Wood zwei wichtige Spieler zurück in der Startelf begrüßen. „Nicht ganz unwichtig ist dabei, dass beide nur gesperrt waren und daher immerhin fit zurückkommen“, sagte Hofschneider.

Das gilt nicht unbedingt für andere mögliche Rückkehrer, die zwar wieder gesund seien, jedoch ihren Fitnessstand von der Zeit vor den Verletzungen längst noch nicht wieder erreicht haben. Verteidiger Fabian Schönheim (Oberschenkel) zählt dazu, auch Mittelfeldmann Eroll Zejnullahu (Sprunggelenk) oder Abwehrspieler Christopher Trimmel, der in Fürth (0:2) am Dienstag trotz eines Magen-Darm-Infekts eine gute Stunde durchgehalten hat und von Benjamin Kessel ersetzt wurde. Der Kapitän hatte gerade erst einen grippalen Infekt hinter sich.

Immerhin steht die Rückkehr von Maximilian Thiel bevor. „Er hatte ja keine Krankheit, die Kraft aus dem Körper gezogen hat“, verdeutlichte Hofschneider. Der Mittelfeldspieler hat seine Oberschenkelprobleme auskuriert. „Maxi hat jetzt einige Einheiten absolviert. „Der Abstand ist nicht mehr ganz so groß. Er hat die Kraft zu spielen“ sagte Unions Co-Trainer.