Weihnachtssingen

Union überdenkt freien Eintritt beim Weihnachtssingen

Das Weihnachtssingen in der Alten Försterei erfreut sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Um dem Ansturm auch in diesem Jahr gerecht werden zu können, planen die Organisatoren Veränderungen.

Foto: Oliver Mehlis / pa/dpa

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Und mit ihm das Weihnachtssingen beim 1. FC Union. Im vergangenen Jahr platzte die Alte Försterei aus allen Nähten: 27.500 Teilnehmer kamen ins Stadion des Fußball-Zweitligisten, um beim traditionellen Auftakt der besinnlichen Tage dabei zu sein. Grund genug für die Veranstalter, über Neuerungen nachzudenken.

Um auch in diesem Jahr für einen reibungslosen Ablauf sorgen zu können, hat sich Union zusammen mit den Organisatoren vom Fanklub Alt-Unioner für die zwölfte Auflage am 23. Dezember einige Änderungen überlegt, die nun von den Mitgliedern per Abstimmung bewertet werden sollen. Dabei steht auch der freie Eintritt auf dem Prüfstand.

So wird überlegt, Tickets für das Weihnachtssingen für fünf Euro zu verkaufen. Der Erlös soll der Nachwuchsabteilung des Klubs zugutekommen. Eine weitere Option ist, einen Verzehrbon in Höhe von fünf Euro einzuführen, der Eintritt bliebe dann frei. Auch die Begrenzung des Ticketkontingents auf maximal zwei Karten pro Person bei freiem Eintritt ist im Gespräch.

Ausweitung auf zwei Tage nicht ausgeschlossen

Sogar die Erweiterung des Weihnachtssingens auf zwei Tage wird in Betracht gezogen. Gesungen werden würde dann am 22. und 23. Dezember. Bis zum 19. September haben die Mitglieder die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Das Ergebnis soll bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.