Seit Montagnachmittag steht das Trainerteam fest, das in der kommenden Saison die Geschicke beim 1. FC Union leiten wird. Norbert Dübel, der vor zwei Wochen als Nachfolger des zum Ende der Spielzeit 2013/14 entlassenen Uwe Neuhaus präsentiert wurde, setzt dabei ebenso wie sein Vorgänger auf die Dienste von Co-Trainer Andre Hofschneider, Torwarttrainer Holger Bahra sowie Reha- und Athletiktrainer Daniel Wolf.
Neu im Trainerteam ist Sebastian Bönig. Der 32-Jährige ist kein Unbekannter beim Fußball-Zweitligisten. Bönig spielte von 2005 bis 2009 für Union und war zuletzt Trainer der Köpenicker A-Junioren, die am Wochenende jedoch aus der Bundesliga abgestiegen sind. Für Düwel dennoch kein Grund, auf Bönigs Dienste in Zukunft zu verzichten.
„Ich habe in den letzten Tagen viele Einzelgespräche geführt und bin überzeugt davon, dass hier ein gutes Team zusammen ist, auf das ich zählen kann. Neu bei Union wird die Arbeit mit zwei Co-Trainern sein, die ich bei vielen Vereinen erlebt habe und die viele Vorteile mit sich bringt“, erläuterte Düwel. „Mit Sebastian Bönig habe ich mich ganz bewusst für jemanden entschieden, der – genau wie André Hofschneider – für Union gespielt hat und tief im Verein verwurzelt ist. Er ist fachlich und menschlich eine sehr gute Verstärkung für unser Trainerteam“, so Düwel weiter.
Für Bönig bietet sich die große Chance für einen weiteren Schritt in Richtung Profitrainer. „Bönig ist auf einem richtig guten Weg, im Trainerbereich Fuß zu fassen. Er hat das bisher im Nachwuchsleistungszentrum getan und kann nun in der Lizenzspielerabteilung den nächsten Schritt gehen. Ich freue mich, dass das bisherige Team zusammenbleibt und der Trainerstab mit diesem Zugang komplett ist. Nun können die Vorbereitungen auf die kommende Saison mit voller Kraft vorangetrieben werden", kommentierte Nico Schäfer, kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielabteilung.
Bönig selbst empfindet die Berufung als „große Ehre für mich. Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Die Arbeit im Trainerteam der Profis ist eine riesen Herausforderung, aber ich kenne meine künftigen Kollegen ja fast alle noch aus meiner aktiven Zeit und freue mich auf die Zusammenarbeit. Ich muss sicher niemandem erklären, was mir Union bedeutet, aber heute ist so ein Moment um es zu sagen: Ich bin dankbar und sehr stolz, ein Teil dieses Vereins zu sein.“
Seine aktive Karriere hatte Bönig 2009 im Alter von nur 27 Jahren beendet hatte, nachdem er von Ex-Trainer Neuhaus nach dem Zweitliga-Aufstieg keine Chance mehr bekommen hatte und der Vertrag nicht mehr verlängert wurde. Für ihn könne es nicht mehr schöner werden, hatte der gebürtige Erdinger seinerzeit begründet. Ein andere Fußballverein als der 1. FC Union käme für ihn nicht in Frage.
Bönig hat ebenso wie Hofschneider einen unbefristeten Vertrag bei Union. Der Vertrag mit Holger Bahra läuft bis 2015, der von Daniel Wolf bis 2016.





