Neuer Rekord

18.000 Union-Fans beim Weihnachtssingen

Tausende Union-Fans sind einen Tag vor Heiligabend in die Alte Försterei geströmt – aber nicht um ihre Mannschaft bei einer Partie anzufeuern, sondern um zu singen. Das hat mittlerweile Tradition. Doch noch nie kamen so viele zum Weihnachtssingen.

Foto: dpa / dpa/DPA

Rund 18.000 Fans des Fußball-Zweiligisten 1. FC Union Berlin haben am Tag vor Heiligabend für einen neuen Teilnehmerrekord beim traditionellen Weihnachtssingen im Stadion an der Alten Försterei gesorgt. Zum neunten Mal trafen sich die Anhänger der Rot-Weißen, um bei Glühwein und Kerzenschein das Weihnachtsfest gemeinsam auf ganz eigene Art einzuläuten.

Die Tradition des Union-Weihnachtssingens geht auf das Jahr 2003 zurück, als 89 Anhänger dem Aufruf des Fan-Clubs „Alt-Unioner“ folgten. Im vergangenen Jahr waren beim Singen im von den Fans selbst renovierten Stadions rund 12.000 Anhänger mit ihren Familien erschienen, um sich besinnlich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

„Union ist eine große Familie, das dokumentieren wir mit unserer Veranstaltung. Und das Schöne ist, dass viele Leute aus nah und fern ins Stadion pilgern, die wir sonst bei Fußballspielen selten hier sehen“, sagte Mit-Organisator Torsten Eisenbeiser zum Gedanken des außergewöhnlichen Weihnachtstreffens, das die Alte Förstrei langsam an die Kapazitätsgrenzen bringt.

Nach der besten Hinspielserie in der 2. Bundesliga kamen nicht nur die Fans, sondern auch die Profis Christian Stuff, Jan Glinker und Christopher Quiring mit bester Laune zum stimmungsvollen Jahresausklang. Bereits zum achten Mal las der Köpenicker Pfarrer Peter Müller aus der Weihnachtsgeschichte, der Chor des Emmy-Noether-Gymnasiums sorgte für den perfekten Klang und Union-Pressesprecher Christian Arbeit bewies sein Talent als Trompeten-Bläser.