Bundesliga

Unioner Peitz wechselt zu Aufsteiger Augsburg

Sicher war seit April, dass er geht. Allerdings wurde nicht verraten, zu welchem Verein Dominic Peitz wechselt. Jetzt ist klar, der Mittelfeldspieler geht von Zweitligist Union Berlin in die Fußball-Bundesliga, zum Aufsteiger FC Augsburg.

Mittelfeldspieler Dominic Peitz wechselt vom 1. FC Union Berlin zu Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg. Der 26-Jährige, der seinen Abschied aus Berlin bereits im April angekündigt hatte, erhält in Bayern einen Zweijahresvertrag. Das teilten die Augsburger am Dienstag mit. Peitz kam zur Saison 2009/10 zu den „Eisernen“ und absolvierte in zwei Spielzeiten 47 Zweitligapartien.

Kurz nach dem letzten Akt der rund einwöchigen Aufstiegsfeier laufen die Kaderplanungen für die erste Bundesliga-Saison der Klubgeschichte beim Aufsteiger FC Augsburg auf Hochtouren: Neben Offensivspieler Peitz werden auch die Mittelfeldspieler Akaki Gogia (VfL Wolfsburg) und Drittliga-Torschützenkönig Patrick Mayer (1. FC Heidenheim) in der kommenden Saison für Augsburg auflaufen.

„Ich habe die Entwicklung des FC Augsburg schon längere Zeit verfolgt und freue mich, dass ich nun in der 1. Bundesliga dabei sein kann“, sagte der 23 Jahre alte Mayer, der in der abgelaufenen Spielzeit 19 Tore für Heidenheim geschossen hat. Peitz freut sich auf „die Herausforderung und das Abenteuer Bundesliga“.

Rettig hatte bereits am Dienstag in der „Bild“-Zeitung verkündet, dass die Arbeit nach dem rund einwöchigen Feiermarathon „erst richtig los“ gehe. Am Montag endete dieser mit einem Empfang bei Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl, dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und einer Party mit rund 5000 Fans auf dem Rathausplatz.

Trotz aller Euphorie um den Aufstieg hatte Rettig aber vor zu viel Aktionismus auf dem Transfermarkt gewarnt: „Wir werden keine sogenannten Kracher verpflichten, sondern uns auf ein, zwei Positionen verstärken“, sagte der 48-Jährige. Allein aus finanziellen Gründen seien keine großen Investitionen möglich: „Wirtschaftlich haben wir jetzt schon den Kopf in der Schlinge.“ Der FCA plant mit geschätzten 30 Millionen und damit dem niedrigsten Etat aller Liga-Konkurrenten für die erste Erstliga-Saison.

Die Weichen für den „Abstiegskampf“, den Rettig just nach dem entscheidenden 2:1 gegen den FSV Frankfurt am vorletzten Spieltag der zweiten Liga ausgerufen hatte, sollen vor allem mit dem bestehenden Team gestellt werden. Ihre Verträge bis 2012 verlängert haben Defensivspieler Andrew Sinkala und Mittelfeldspieler Marcel Ndjeng. Der Kontrakt mit Aufstiegstrainer Jos Luhukay, der die Mannschaft seit 2009 betreut, wurde bereits in der vergangenen Woche vorzeitig bis 2013 verlängert. Rettig könne sich nun sogar „eine Ära Luhukay“ vorstellen: „Wie Thomas Schaaf in Bremen oder Volker Finke damals in Freiburg.“