Es wird eine emotionale Angelegenheit, dieses letzte Heimspiel von Hertha BSC am Sonntag. Vor dem Duell mit Hannover 96 (15.30 Uhr, Liveticker auf morgenpost.de) werden gleich fünf Spieler verabschiedet, die den Berliner Fußball-Zweitligisten im Sommer verlassen werden.

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Ibrahim Maza wechselt zu Bayer Leverkusen, Florian Niederlechner kehrt zu einem seiner Jugendklubs 1860 München zurück. Darüber hinaus laufen die Verträge von Smail Prevljak, Andreas Bouchalakis und Jonjoe Kenny aus. Auch das Trio wird verabschiedet. Genau wie Geschäftsführer Thomas E. Herrich, der seinen Posten zum Saisonende niederlegt.
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Hertha BSC muss schon lange auf Dudziak verzichten
Ein anderer Spieler, dessen Arbeitspapier ebenfalls nur noch bis zum 30. Juni läuft, ist Jeremy Dudziak. Der Mittelfeldspieler stand nur zu Saisonbeginn für zwei Partien auf dem Rasen, ehe ihn eine hartnäckige Hüftverletzung ausknockte. In der vergangenen Saison führte eine Fußprellung zu einer monatelangen Pause.
Der 29-Jährige bekommt aber noch mal eine neue Chance, auch weil Trainer Stefan Leitl die Qualitäten des Linksfußes aus gemeinsamen Fürther Zeiten zu schätzen weiß. „Wenn er fit ist, kann er einer der besten Mittelfeldspieler in dieser Liga sein. Das hat er über Jahre hinweg bewiesen“, erklärte Herthas Coach, der den Berliner auch nicht als Linksverteidiger sieht. Eine Rolle, die Dudziak bei Hertha übernommen hatte.
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Im Juli soll eine Entscheidung fallen
Einen neuen Vertrag bekommt der Dauerverletzte aber noch nicht. „Wir haben gemeinsam mit Jerry sehr offen gesprochen“, berichtete Sportdirektor Benjamin Weber. „Er bekommt in der Vorbereitung die Chance, bei der U23 fit zu werden. Dann werden wir hoffentlich im Juli, vielleicht aber auch erst später sehen, wie fit und gesund er ist. Dann treffen wir eine endgültige Entscheidung.“
Aktuell sei das Leistungsvermögen aufgrund der langen Verletzung nicht einzuschätzen. „Ich wünsche mir, dass er die Chance nutzen kann, dass er gesund wird, dass er zurückkommt und dass er sich bei uns im Profiteam zeigen kann“, so Trainer Leitl.






