• Lukebakio-Transfer zu Benfica bringt Hertha Geld
  • Ersatzkeeper Smarsch geht nach Dänemark
  • Hertha verpflichtet Junioren-Nationalspieler
  • Torhüter Kwasigroch in Katars Zweite Liga
  • Hertha leiht Werder-Stürmer Kownacki aus
  • Boris Mamuzah Lum folgt auf Kennet Eichhorn und verlängert seinen Vertrag
  • Kelian Nsona wechselt zu Casa Pia AC nach Portugal
  • Palko Dardai wechselt nach Ungarn zum Puskas Akademia FC
  • Bayern München verleiht Maurice Krattenmacher an Hertha
  • Paul Seguin wechselt von Schalke zu Hertha

Nach einer verkorksten Saison nimmt Hertha BSC im Sommer einen neuen Anlauf Richtung Fußball-Bundesliga. Dafür wird sich auch im Kader von Trainer Stefan Leitl einiges verändern müssen. Doch vor der Transferperiode stellen sich die Fans viele Fragen: Wer kommt? Wer geht?

Hier finden Sie alle Transferbewegungen von Hertha BSC im News-Blog:

2. September 2025: Der Wechsel von Ex-Herthaner Dodi Lukebakio (27) vom FC Sevilla zu Benfica Lissabon beschert den Berlinern eine Zusatzeinnahme in Millionenhöhe. Der Belgier hatte den Hauptstadtklub im Sommer 2023 für rund zehn Millionen Euro gen Andalusien verlassen. Damals hatten die Verantwortlichen um Sportdirektor Benjamin Weber eine Weiterverkaufsbeteiligung für den Angreifer vereinbart, die nun greift. Medienberichten zufolge zahlt Benfica eine Ablöse von mindestens 20 Millionen Euro für den 27-Jährigen. Herthas Beteiligung soll bei rund zehn Prozent liegen, die Klubkasse füllt sich entsprechend um zwei Millionen Euro.

Lukebakio war im Sommer 2019 als damaliger Rekordtransfer für 20 Millionen Euro aus Watford zu Hertha BSC gewechselt. Für den Klub aus Westend erzielte der Nationalspieler und EM-Teilnehmer in 100 Pflichtspielen 28 Tore. 

Smarsch nach Dänemark

01. September 2025: Herthas Ersatztorwart Dennis Smarsch (26) wechselt in die zweite dänische Liga zum AC Horsens. Der ehemalige Akademiespieler verlässt seinen Jugendverein damit nach insgesamt vier Einsätzen für das Profiteam, zwei davon an den letzten beiden Spieltagen der Vorsaison.

Dennis Smarsch verlässt Hertha BSC und geht in die dänische zweite Liga.
Dennis Smarsch verlässt Hertha BSC und geht in die dänische zweite Liga.© picture alliance / dts-Agentur | -

„Mein Wechsel ist keineswegs eine Entscheidung gegen Hertha BSC, sondern viel mehr eine Entscheidung für meine Karriere. Ich werde den Verein immer in meinem Herzen tragen und auch weiterhin die Spiele verfolgen. Ich würde mich freuen, wenn mein Weg früher oder später wieder zu Hertha BSC zurückführen würde“, sagt Smarsch.

Montag

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Sportdirektor Benjamin Weber erklärt: „Wir haben Dennis im vergangenen Jahr zu Hertha BSC zurückgeholt, um ihm als Berliner Jungen eine neue Chance im Profifußball zu ermöglichen. Er hat seitdem gut gearbeitet, eine wichtige Rolle in unserer Torwartgruppe eingenommen und hat sich mit dem Einsatz gegen Hannover 96 am letzten Spieltag der vergangenen Saison den Traum von einem Spiel im Olympiastadion erfüllt. Wir haben mit Dennis immer offen vereinbart, wenn sich für ihn die Chance ergibt, bei einem anderen Verein im Profifußball mehr Spielzeit zu bekommen, dass wir ihm diese ermöglichen werden. Jetzt ist er mit dem Wunsch nach Dänemark zu wechseln an uns herangetreten und wir wünschen ihm bei diesem Schritt nur das Beste.“

Neben den derzeit verletzten Marius Gersbeck und Tim Goller ist damit nun Junioren-Nationalspieler Konstantin Heide der einzige gesunde Torwart bei Hertha BSC hinter Stammkeeper Tjark Ernst.

Junioren-Nationalspieler Konstantin Heide zu Hertha BSC

22. August 2025: Nach dem Abgang von Robert Kwasigroch nach Katar hat Fußball-Zweitligist Hertha BSC einen neuen Torhüter verpflichtet. Wie die Berliner mitteilten, läuft DFB-Talent Konstantin Heide künftig für den Hauptstadt-Club auf. Der Teenager (19) unterschreibt einen Dreijahresvertrag bei der Hertha und dürfte hauptsächlich in der U23 zum Einsatz kommen. 

Neuer Teenie bei Hertha: Torhüter Konstantin Heide. (Archivbild)
Neuer Teenie bei Hertha: Torhüter Konstantin Heide. (Archivbild)© dpa | Stefan Constantin

„Mir wurde ein klarer Plan aufgezeigt. Diesen will ich verfolgen und die Mannschaft bestmöglich dabei unterstützen, alle gesteckten Ziele zu erreichen. Es ist ein neuer Lebensabschnitt, den ich absolut motiviert angehe“, äußerte Heide. 

Heide war zuletzt bei Regionalligist SpVgg Unterhaching im Einsatz. Mit Deutschlands U17 wurde er vor zwei Jahren Weltmeister. Mit der U19 erreichte Heide in diesem Jahr das EM-Halbfinale.

Kwasigroch nach Doha

Torwart Robert Kwasigroch verlässt Hertha BSC und wechselt nach Katar in die dortige Zweite Liga.
Torwart Robert Kwasigroch verlässt Hertha BSC und wechselt nach Katar in die dortige Zweite Liga.© Soeren Stache/dpa | Soeren Stache

7. August 2025: Torhüter Robert Kwasigroch wechselt zum Al-Markhiya SC in die zweite Liga Katars. Das 21-jährige Eigengewächs verlässt Hertha BSC nach acht Jahren in der deutschen Hauptstadt. „Ich durfte mich bei meinem Heimatverein vom Nachwuchsspieler zum Profi entwickeln, die ersten Schritte im Profifußball machen und meinen Traum verwirklichen, im Olympiastadion aufzulaufen. Das werde ich für immer in Erinnerung behalten“, sagt Kwasigroch.

In der Saison 2023/2024 absolvierte er mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig ein Spiel für Herthas Profis im Olympiastadion und kam im Seniorenbereich ansonsten ausschließlich in der U23 zum Einsatz. Vergangene Saison war er an Fortuna Düsseldorf verliehen, stand aber auch dort nur viermal in der Regionalliga zwischen den Pfosten.

Sportdirektor Benjamin Weber sagt: „Robert ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, dass er sich gern sportlich verändern möchte, als sich für ihn die Möglichkeit eines Wechsels nach Katar abgezeichnet hat. Wir sind Robert sehr dankbar für seinen Einsatz für Hertha BSC und den Weg, den er bei uns aus der Akademie bis in den Profibereich gegangen ist. Wir wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste.“

Hertha leiht Werder-Stürmer aus

21. Juli 2025: Hertha BSC verstärkt sich im Sturm mit Dawid Kownacki. Der 28-jährige kommt von Werder Bremen und wird bis zum Saisonende 2026 ausgeliehen. Für die Verpflichtung des polnischen Stürmers, der an der Weser nach einem Leihengagement beim Ligarivalen Fortuna Düsseldorf keine Perspektive mehr hatte, soll die „alte Dame“ laut Medienberichten auch einer Kaufpflicht zugestimmt haben. Die Ablöse für den ehemaligen Nationalspieler in einem Jahr hängt demnach von mehreren Faktoren ab.

Nachwuchsspieler Mamuzah Lum unterschreibt „langfristigen“ Vertrag

9. Juli 2025: Hertha geht den Weg der nachhaltigen Talenteförderung weiter und schafft es, diese auch langfristig im Verein zu halten. Nachdem kürzlich bereits der von vielen Vereinen umworbene Kennet Eichhorn seinen Kontrakt bei dem Klub aus Westend verlängerte, tat es ihm der nur wenige Monate ältere Boris Mamuzah Lum nun nach. „Bobos Verlängerung macht uns stolz und ist das nächste starke Signal für unseren gemeinsamen Berliner Weg. Er bringt fußballerisch unheimlich viel mit, hat bereits wertvolle Erfahrungen bei den Profis sammeln können und besitzt enormes Potenzial. Wir freuen uns, dass sein Weg im blau-weißen Trikot weitergeht“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber in einer Vereinsmitteilung.

„Das ist mein zehntes Jahr im Verein und ich bin sehr glücklich, auch weiterhin dieses Trikot tragen zu dürfen. Ich möchte weiterhin hart arbeiten, mich weiterentwickeln und so viele Profispiele wie möglich für Hertha machen“, erklärte wiederum der 17-jährige Profispieler. Mamuzah Lum spielt seit 2016 in Herthas Nachwuchsabteilung. Durch seine Einwechslung im Spiel gegen die SV Elversberg wurde er zum jüngsten Profi (16 Jahre und 363 Tage) in der Geschichte von Hertha BSC.

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Kelian Nsona: ein Missverständnis endet endgültig

Hertha BSC
Kelian Nsona kam Anfang 2022 zu Hertha BSC. Er machte jedoch nie ein Pflichtspiel für die Profis.© Soeren Stache/dpa | Soeren Stache

9. Juli 2025: Angreifer Kélian Nsona verlässt Hertha BSC. Der zuletzt an den niederländischen Zweitligisten FC Emmen ausgeliehene Franzose schließt sich mit sofortiger Wirkung dem portugiesischen Erstligisten Casa Pia AC an, wie der Hauptstadtclub mitteilte. Eigentlich hätte der Flügelspieler noch einen Vertrag bis 2026 gehabt. Der Klub aus Westend habe dem Vernehmen nach aber vor allem das Gehalt des Kickers einsparen wollen.

„Kélian hat sich nach mehreren Rückschlägen zurückgekämpft und durch seine starken Leistungen in Emmen wieder auf sich aufmerksam gemacht. Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber laut Vereinsmitteilung. 

Der 23-Jährige war Anfang 2022 vom französischen Club SM Caen zur Hertha gewechselt, konnte sich aufgrund mehrerer Verletzungen jedoch nicht etablieren. Für die U23 der Berliner absolvierte der technisch hochbegabte Profi sechs Spiele in der Regionalliga Nordost, für die Profis kam er nie zu einem Pflichtspieleinsatz. In der Rückrunde der Saison 2023/24 war der frühere französische Junioren-Nationalspieler in die Slowakei ausgeliehen.

Palko Dardai geht zurück nach Ungarn

8. Juli 2025: Palko Dardai verlässt Hertha BSC und schließt sich dem ungarischen Erstligisten Puskás Akadémia FC an. Der 26 Jahre alte Offensivspieler war bereits vor dem Testspiel gegen den BFC Dynamo (6:0) am vergangenen Sonnabend freigestellt worden. „Palko ist mit dem Wunsch zu einer Veränderung auf uns zugekommen und wir haben gemeinsam eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden“, wird Sportdirektor Benjamin Weber zitiert. Über weitere Ablösemodalitäten des noch bis 2026 bei Hertha unter Vertrag gestandenen Dardai wurden keine Angaben gemacht.

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2011 wechselte der älteste Sohn vom ehemaligen Trainer und Hertha-Rekordspieler Pal Dardai vom 1. FC Wilmersdorf nach westend und feierte in der Saison 2017/18 sein Debüt als Profi. Bereits im Januar 2021 war Dardai in seine ungarische Heimat zum Fehérvár FC gewechselt, kehrte aber im Sommer 2023 zurück. 

Bei seinem neuen Verein in Felcsút, der Heimatgemeinde von Ungarns Präsident Viktor Orbán, unterschrieb Dardai einen Vertrag bis 2029. Mit dem erneuten Wechsel will Palko Dardai seine Chancen bei der ungarischen Nationalmannschaft erhöhen, bei Hertha kam er zumeist von der Bank. Nachdem sein Bruder Bence zum VfL Wolfsburg gewechselt ist und Trainer Pal Dardai im Sommer 2024 abgelöst wurde, spielt aus der Dardai-Familie jetzt nur noch Verteidiger Marton für die Berliner.

FC Bayern verleiht Talent Krattenmacher an Hertha

1. Juli 2025: Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat sein Talent Maurice Krattenmacher erneut in die 2. Fußball-Bundesliga verliehen. Der 19-Jährige, der in der Vorwoche bei der Klub-WM noch im Bayern-Kader gestanden hatte, läuft in der kommenden Saison für Hertha BSC auf. Das teilten beide Vereine am Montag mit. In der abgelaufenen Spielzeit war der Offensivspieler auf Leihbasis für den SSV Ulm in der 2. Liga aktiv gewesen.

Krattenmacher habe sich „in Ulm schnell etabliert, jetzt soll er sich bei Hertha BSC weiterentwickeln“, wird FCB-Sportdirektor Christoph Freund in der Mitteilung zitiert. Herthas Sportdirektor Benjamin Weber sagte über das Talent: „Er verleiht unserer Offensive mit seiner Kreativität und Unbekümmertheit zusätzliche Komponenten.“

Seguin wechselt von Schalke zu Hertha

18. Juni 2025: Hertha BSC hat Paul Seguin vom Liga-Rivalen FC Schalke 04 verpflichtet. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb beim Berliner Club auf der 2. Fußball-Bundesliga einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2027 gültig ist. Seguin ist nach Sebastian Grönning (FC Ingolstadt), Leon Jensen (Karlsruher SC) und Niklas Kolbe (SSV Ulm 1846) die vierte Neuverpflichtung der Hertha in diesem Sommer verpflichtet. „Paul vereint Ball- und Passsicherheit, ein hohes Spielverständnis sowie jede Menge Erfahrung und Routine in der 2. Bundesliga, mit der er unsere Mannschaft verstärken wird. Wir sind deshalb sehr glücklich über seine Unterschrift, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

Trainingslager FC Schalke 04
Hertha BSC verstärkt sich mit Paul Seguin.© FUNKE Foto Services | RHR-FOTO

Trainer Stefan Leitl bekommt in Seguin einen Wunschspieler. Beide hatten bereits bei der SpVgg Greuther Fürth zusammengearbeitet und den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Das streben sie auch mit der Hertha an. Für den Sohn des ehemaligen DDR-Nationalspielers Wolfgang Seguin musste der Hauptstadt-Club eine Ablösesumme zahlen, er hatte bei den Schalkern noch einen ein Jahr gültigen Vertrag gehabt. 

Seguin absolvierte in der vergangenen Saison 25 Partien, in denen ihm zwei Treffer gelangen. Er spielte auch schon in der Bundesliga: pikanterweise beim Hertha-Lokalrivalen Union Berlin in der Saison 2022/2023 sowie ein halbes Jahr beim VfL Wolfsburg in der Saison 2018/2019. Vom 1. Januar 2019 bis Juni 2022 spielte Seguin in Fürth.

4. Juni 2025: Der Mittelfeldspieler Bradley Ibrahim verlässt Hertha BSC und schließt sich dem Championship-Absteiger Plymouth Argyle FC an. Das vermeldete der Verein am Mittwochmittag. In der vergangenen Saison war das Nachwuchstalent bereits an den englischen Drittligisten Crawley Town verliehen worden, nun wird er weiterhin in der drittklassigen League One spielen. „Bradley hat in England zuletzt gute Leistungen gezeigt und viel Spielzeit gesammelt. Auch deswegen ergab sich nun der Wunsch und die Möglichkeit, dauerhaft in seine Heimat zurückzukehren“, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber in der Mitteilung des Hauptstadtklubs. Man wünsche dem Spieler alles Gute für die sportliche Zukunft.

Ibrahim war im Februar 2024 mit großen Hoffnungen nach Berlin gekommen. Sein damaliger Trainer Pal Dardai sagte kurz nach dem Transfer des heute 20-Jährigen: „Der Junge ist ein großes Talent. Er hat gestern mit uns trainiert. Ich suche noch den Haken, weil er zu gut ist.“ Doch daraus wurde nichts. Am Ende seiner Laufbahn bei Hertha steht kein einziger Einsatz bei den Profis zu buche. Für die U23 aus Westend absolvierte der englische U-Nationalspieler immerhin 12 Partien in der Regionalliga Nordost.

Lukas Michelbrink geht für eine Saison in die Dritte Liga:

3. Juni 2025: Drittligist Energie Cottbus hat Lukas Michelbrink von der Regionalliga-Mannschaft von Hertha BSC verpflichtet. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zu den Lausitzern. Bei der Hertha kam Michelbrink in der zweiten Mannschaft in 23 Liga-Spielen zum Einsatz, zweimal stand er im Profi-Kader des Zweitliga-Teams. 

„Lukas ist ein hochtalentierter Spieler, der im Nachwuchsleitungszentrum bei Hertha BSC eine der besten Ausbildungen deutschlandweit genießen durfte. Wir sind fest davon überzeugt, dass er uns mit Unbekümmertheit sowie seiner fußballerischen Qualität weiterhelfen kann“, wurde Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz in einer Mitteilung zitiert. 

Bei der Hertha ist man auch zufrieden über den Transfer. „Wir haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit Leihen in die 3. Liga gemacht. Für Lukas ergibt sich nun die besondere Gelegenheit, in der Nähe zu bleiben und trotzdem wichtige Erfahrungen in der 3. Liga zu sammeln“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

Scherhant folgt dem Ruf nach Freiburg

21. Mai 2025: Die Bundesliga ruft, Derry Scherhant geht. Der 22-Jährige verlässt Hertha BSC und wechselt zum SC Freiburg. „Wir hätten Derry sehr gerne weiter in unserem Trikot in Berlin gesehen, aber für ihn hat sich nach einer starken Saison die Möglichkeit ergeben, den Schritt Richtung Bundesliga zu gehen. Er wollte diese Chance ergreifen und das müssen wir akzeptieren“, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber.

Derry Scherhant verlässt Hertha BSC nach fünf Jahren.
Derry Scherhant verlässt Hertha BSC nach fünf Jahren.© imago/Contrast | IMAGO/O.Behrendt

Der Stürmer war 2020 vom Berliner SC in die U19 des Hauptstadtklubs gewechselt, hatte also nicht, wie viele andere Talente, die gesamte Nachwuchsakademie durchlaufen. Seit seinem Profidebüt in der Saison 2022/23 kam Scherhant auf 78 Einsätze und zwölf Tore.

„Ich bin Hertha BSC extrem dankbar dafür, dass ich mich in meiner Heimatstadt zum Profi entwickeln konnte. Ich durfte hier alle Seiten des Profifußballs kennenlernen und dadurch noch mehr wachsen“, so der Berliner, der sich nun im Breisgau weiterentwickeln will.

Ulmer Kolbe verstärkt die Berliner Innenverteidigung

20. Mai 2025: Der nächste Neuzugang: Niklas Kolbe wechselt vom Absteiger SSV Ulm in die Hauptstadt. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2027, wie der Verein mitteilte. Der 1,96 Meter große Kolbe ist nach Angreifer Sebastian Grönning vom Drittligisten FC Ingolstadt sowie Mittelfeldspieler Leon Jensen vom Ligakontrahenten Karlsruher SC der dritte Neuzugang.

„Niklas ist schnell, zweikampfstark und besitzt durch seine Größe ein sehr gutes Kopfballspiel. Wir sind überzeugt, dass er unserem Team damit und mit seiner starken Mentalität in der kommenden Saison helfen wird“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber laut Vereinsmitteilung.

Reese verlängert vorzeitig – Verkündung im Olympiastadion

18. Mai 2025: Was für ein Coup! Seit Tagen wurde darüber spekuliert, jetzt ist alles fix. Fabian Reese bleibt bei Hertha BSC und hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2030 verlängert. Trotz etlicher Vereine, die um den Ausnahmekönner der Zweiten Liga gebuhlt haben, hat sich der 27-Jährige für Berlin entschieden. Das gab er selbst vor der Partie gegen Hannover auf dem Rasen im Olympiastadion bekannt.

„Es war kein Geheimnis, dass wir Fabi unbedingt langfristig an den Verein binden wollten. Umso glücklicher sind wir nun, dass es uns gelungen ist“, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber. Reese selbst wird in einer Vereinsmitteilung wie folgt zitiert: „Dieser Verein ist mir in den vergangenen zwei Jahren extrem ans Herz gewachsen. Ich weiß es zu schätzen, was mir diese besondere Konstellation bei Hertha und in Berlin alles bietet.“ 

Schon im vergangenen August hatte der Offensivspieler seinen Kontrakt bis 2028 verlängert und sich zum Hauptstadtklub bekannt. Damals war allerdings auch eine schwere Sprunggelenkverletzung daran Schuld, dass viele Interessenten von einer Verpflichtung Abstand nahmen. Jetzt ist Reese fit – und wird den Berlinern mit seiner Qualität beim Unternehmen Aufstieg helfen.

Zeefuik bleibt bis 2027

17. Mai 2025: Deyovaisio Zeefuik wird auch in Zukunft für Hertha BSC auflaufen. Der Niederländer hat seinen Vertrag beim Hauptstadtklub bis 2027 verlängert.

„Deyo hat sich zu einem wichtigen Eckpfeiler für unsere Mannschaft entwickelt und ist mit seinem unermüdlichen Willen und Einsatz ein echtes Vorbild und eine Identifikationsfigur geworden. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er sich dazu entschieden hat, seinen Weg bei Hertha fortzusetzen“, erklärt Sportdirektor Benjamin Weber.

„Ich fühle mich hier wohl und liebe es, für unsere Fans und in diesem Trikot auf dem Platz alles für das Team zu geben. Deshalb war es eine einfache Entscheidung und ich freue mich, dass es für mich hier weitergeht. Ich habe mit Hertha BSC noch einiges vor“, unterstreicht Herthas Nummer 42.

Toni Leistner verlängert seinen Vertrag bis 2026

16. Mai 2025: Kurz vor dem letzten Spiel der Saison gegen Hannover 96 (Sonntag, 15.30 Uhr, Olympiastadion und im Liveticker auf morgenpost.de) verkündet Hertha BSC seinen Fans eine lange erwartete frohe Nachricht. Kapitän Toni Leistner bleibt an Bord und hat seinen auslaufenden Vertrag bis 2026 verlängert.

„Ich bin froh und stolz, ein weiteres Jahr mit der Fahne auf der Brust aufzulaufen. Das war der Wunsch beider Seiten – denn ich denke, dass ich dem Klub und dem Team noch einiges geben kann und freue mich auf die kommenden Herausforderungen“, erklärt Leistner in einer Mitteilung des Vereins.

Kapitän Toni Leistner hat seinen Vertrag bei Hertha BSC bis 2026 verlängert.
Kapitän Toni Leistner hat seinen Vertrag bei Hertha BSC bis 2026 verlängert.© Getty Images | Maja Hitij

„Toni geht als echter Führungsspieler auf und neben dem Platz voran, ist als Typ und Vorbild enorm wichtig für unsere Kabine. Wir sind daher glücklich, dass wir uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigen konnten und er weiter unser Trikot überstreifen wird“, wird Sportdirektor Benjamin Weber zitiert.

Der 34-jährige Leistner wurde unter Trainer Stefan Leitl zum entscheidenden Bestandteil der neu implementierten Dreierkette. Er gilt auf und neben dem Platz in seiner Kapitänsrolle als wichtigster Führungsspieler – und wird das nun noch mindestens ein weiteres Jahr bleiben.

Mittelfeldmann Leon Jensen wird wieder Herthaner

14. Mai 2025: In Berlin aufgewachsen und ausgebildet, dann beim Karlsruher SC eine zweite Heimat gefunden. Jetzt kehrt Leon Jensen zu Hertha BSC zurück. Wie der Berliner Fußball-Zweitligist am Mittwoch bekannt gab, verstärkt der 27-Jährige ab kommende Saison das Mittelfeld, erhält einen Vertrag bis 2027.

„Wir sind sehr froh über die Rückkehr von Leon nach Berlin. Der Kontakt ist nie abgerissen. Er ist ein Spieler, der in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung in Karlsruhe gemacht hat, der stets 100 Prozent gibt und sich aufgrund seiner Vergangenheit sehr mit unserem Verein identifiziert“, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber.

Leon Jensen (r.) trägt ab Sommer das Trikot von Hertha BSC.
Leon Jensen (r.) trägt ab Sommer das Trikot von Hertha BSC.© Getty Images | Stuart Franklin

Jensens Vertrag beim KSC läuft mit Saisonende aus, damit reiht sich der Berliner in die Riege der ablösefreien Transfers ein, die Hertha finanziell enorm weiterbringen. In dieser Spielzeit stand der beidfüßige Profi 31 Mal in Liga und Pokal im zentralen Mittelfeld auf dem Platz, erzielte dabei vier Tore und machte zwei Assists.

„Zu Hertha BSC zurückzukehren, ist für mich ein Nachhausekommen. Schon als Jugendlicher wollte ich unbedingt einmal für Hertha BSC im Olympiastadion auflaufen. Dieser Traum wird nun bald wahr. Ich kann es kaum erwarten“, sagte Jensen.

Für Niederlechner ist bei Hertha BSC kein Platz mehr im Kader

12. Mai 2025: Seinen Abschied hatte er schon vor ein paar Wochen angedeutet, jetzt ist klar, wo Florian Niederlechner seine Karriere fortsetzt. Der Stürmer, der bislang auf 75 Einsätze kommt, dabei 16 Tore und vier Assists beisteuerte, wird zur neuen Saison zu 1860 München wechseln.

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Immer Hertha - Special Guest: Florian Niederlechner
Immer Hertha
 

„Flo ist in einer schwierigen Phase zu uns gekommen und hat nach dem Abstieg eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass unsere neu formierte Mannschaft zusammengewachsen ist und ist dabei mit vorangegangen“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

Niederlechner war im Winter 2023 vom FC Augsburg nach Berlin gewechselt, musste nur fünf Monate später den Gang in die Zweite Liga antreten. Jetzt ist für den 34-Jährigen, dessen Vertrag ausläuft, kein Platz mehr in Westend. Dafür schließt sich ein Kreis. Der Bayer hatte in seiner Jugend eine Saison für die „Löwen“ gespielt, könnte dort nun möglicherweise seine lange Laufbahn auch beenden. „Ich gehe mit vielen guten Erinnerungen an einen tollen Verein, der mir in der Zeit wirklich ans Herz gewachsen ist“, so der Angreifer.

Das steht schon fest: Während Ibrahim Maza den nächsten Karriereschritt bei Bayer Leverkusen machen wird, hat Michael Cuisance seinen Vertrag bei Hertha vorzeitig bis 2029 verlängert und will in Westend bleiben. Sebastian Grönning verstärkt den Sturm der Berliner, Gustav Christensen bleibt beim FC Ingolstadt und wird ein weiteres Jahr ausgeliehen.

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bm