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Hertha-Manager Preetz: "Gespannt auf Videobeweis bei WM"

Erstmals kommt der Videobeweis bei einem großen Turnier zum Einsatz. Eine Bewährungsprobe.

Michael Preetz würde es gut finden, wenn der Videoschiedsrichter bleibt

Michael Preetz würde es gut finden, wenn der Videoschiedsrichter bleibt

Berlin. Hertha-Manager Michael Preetz sieht den Videobeweis beim Einsatz bei der WM vor einer wichtigen Bewährungsprobe in der internationalen Akzeptanz. Bei der Weltmeisterschaft in Russland könne man auf ganz großer Bühne feststellen, ob "das in die richtige Richtung geht", sagte der Geschäftsführer des Berliner Bundesligisten. "Ich bin gespannt. Aber ich fände es völlig okay, wenn der Videoschiedsrichter bleibt."

Die Klagen der AS Rom über eine angebliche Benachteiligung im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Liverpool konnte Preetz allerdings nicht nachvollziehen. "Wenn es dort den Videobeweis gegeben hätte, hätte es schon zwei Elfmeter für Liverpool gegeben, bevor Rom sich das erste Mal hätte beschweren dürfen", sagte der 50-Jährige.

Im Gegensatz zur Bundesliga, wo der Videobeweis nach einer Testphase in der ablaufenden Saison dauerhaft kommen wird, will die Europäische Fußball-Union UEFA in ihren Wettbewerben weiterhin auf das Hilfsmittel verzichten. Der Weltverband FIFA hingegen setzt bei der WM den Videoassistenten ein.

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