Bundesliga

Herthas Ibisevic bleibt weiter gesperrt

Keine Gnade: Das DFB-Sportgericht hat die Vier-Spiele-Sperre gegen Herthas Vedad Ibisevic bestätigt. Die Gründe dafür klingen plausibel

Vedad Ibisevic (Nummer 19) hatte in Gelsenkirchen die Rote Karte gesehen. Hier verfolgt der Bosnier den Schalker Leon Goretzka

Vedad Ibisevic (Nummer 19) hatte in Gelsenkirchen die Rote Karte gesehen. Hier verfolgt der Bosnier den Schalker Leon Goretzka

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Presse

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Sperre von vier Meisterschaftsspielen für Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic bestätigt. Dies teilte der DFB am Montag mit. Der Bosnier war nach seiner Roten Karte im Spiel bei Schalke 04 (1:2) wegen eines Foulspiels an Max Meyer gesperrt worden, gegen das Urteil hatte der 31-Jährige Einspruch eingelegt.

Ibisevic ist Wiederholungstäter

„Mit der Bewertung des Fouls als rohes Spiel sind wir dem Spieler bereits entgegengekommen“, sagte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts: „Man hätte die Aktion auch als Tätlichkeit werten können, zumal der Ball schon weit weg war. Hinzu kommt, dass Herr Ibisevic seit 2010 bereits die vierte Rote Karte gesehen hat.“ Gegen das Urteil kann binnen einer Woche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht eingelegt werden.

Hertha hatte darauf gehofft, die Sperre auf drei Spiele reduzieren zu können. Die Stürmer Julian Schieber und Sami Allagui (beide Knieverletzung) fehlen dem Berliner Bundesligisten noch auf Wochen. Angreifer Salomon Kalou laboriert an einer Kopfverletzung. Sein Einsatz am Freitag bei Hannover ist fraglich. BM