Nach DFB-Pokalauslosung

Fabian Lustenberger: „Hinfahren, Arbeit erledigen“

Hertha BSC muss im DFB-Pokal-Achtelfinale nach Nürnberg reisen. Spieler, Trainer und Manager reagieren auf die Auslosung pragmatisch.

Kapitän Fabian Lustenberger nimmt die undankbare Pokalaufgabe sportlich

Kapitän Fabian Lustenberger nimmt die undankbare Pokalaufgabe sportlich

Foto: Soeren Stache / picture alliance / dpa

Berlin.  Das Pech bei Auslosungen im DFB-Pokal bleibt Hertha BSC treu. So muss der Hauptstadt-Klub in der dritten Runde, dem Achtelfinale, erneut reisen. Die Ziehung bei „Sky 90“ ergab, dass Hertha BSC bei Zweitligist 1. FC Nürnberg antreten muss.

Damit verteilt sich die Statistik der vergangenen 20 Jahre wie folgt: Seit 1995 hat Hertha fünf Pokalspiele im Olympiastadion bestritten. Dem gegenüber steht in Nürnberg das 44. Auswärtsspiel.

„Schade, leider wieder kein Heimspiel! Ich glaube, dafür müssen wir wirklich bis ins Finale kommen!“, haderte Mittelfeldspieler Alexander Baumjohann. Der 1. FC Nürnberg spielt bisher eine mäßige Zweitliga-Saison (vier Siege, vier Unentschieden, vier Niederlagen) und rangiert auf Platz zehn.

Club-Trainer Rene Weiler sagte: „Ein Bundesligist ist schwer. Aber wir spielen daheim und im DFB-Pokal ist es immer etwas Besonderes. Wir hoffen auf volles Haus.“ Nürnberg hat auf dem Weg ins Achtel­finale den Drittligisten VfR Aalen (2:1 im Elfmeterschießen) sowie Zweitliga-Konkurrent Fortuna Düsseldorf (5:1) ­ausgeschaltet.

Plattenhardt und Stark haben eine Vergangenheit in Nürnberg

Hertha-Manager Michael Preetz twitterte: „Wir freuen uns auf einen Pokalfight beim 1. FC Nürnberg.“ Trainer Pal Dardai sagte: „Es gibt in dem Wettbewerb keine leichten Gegner, aber dennoch ist die Aufgabe lösbar.“ Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger gab sich pragmatisch: „Kein schlechtes Los: Hinfahren, Arbeit erledigen, fertig! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

Mit Marvin Plattenhardt und Niklas Stark haben zwei Herthaner eine Vergangenheit in Nürnberg. Plattenhardt, 23, spielte von 2008 bis 2013 beim Club. Innenverteidiger Stark hat seit 2004 in Nürnberg alle Jugendabteilungen durchlaufen und war im Sommer nach Berlin gewechselt.

Stark sagte: „Ich habe beim Club und in dem Stadion viel erlebt, deshalb freue ich mich sehr, gegen meinen langjährigen Klub zu spielen. Aber auch nur das, jetzt werde ich alles tun, damit wir Herthaner weiterkommen!“

Hertha hat im bisherigen Wettbewerb die Zweitligisten Arminia Bielefeld (2:0) und FSV Frankfurt (2:1 n.V.) aus dem Weg geräumt.

Alle Achtelfinal-Ansetzungen im DFB-Pokal: 1. FC Nürnberg - Hertha BSC, SpVgg Unterhaching - ­Bayer Leverkusen, Erzgebirge Aue - ­1. FC Heidenheim, FC Augsburg - Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach - ­Werder Bremen, Bayern München - SV Darmstadt, 1860 München - VfL ­Bochum, VfB Stuttgart - ­Eintracht Braunschweig.