Bundesliga

Herthas Ben-Hatira bangt um Start beim Afrika-Cup

Der Deutsch-Tunesier muss aufgrund einer Zehenverletzung pausieren. Ob er rechtzeitig zum Afrika-Cup fit wird, ist offen. Für Hertha könnte sich Ben-Hatiras Verletzungspech als Glücksfall erweisen.

Foto: Jan Kuppert/SVEN SIMON / picture alliance / Sven Simon

Fast scheint es, als würde sich Änis Ben-Hatira schon auf den Afrika-Cup vorbereiten. Via Instagram schickt der Offensiv-Allrounder von Hertha BSC derzeit eifrig Botschaften aus dem Norden des Kontinents – allerdings nicht aus Tunesien, für dessen Nationalteam er zu Jahresbeginn auflaufen soll, sondern aus Marokko. Dort genießt der Berliner gerade seinen Urlaub. Allerdings ganz ohne Fußball.

Ben-Hatira laboriert zum wiederholten Mal an einer Zehenverletzung. Im letzten Hinrundenspiel gegen Hoffenheim hatten sich die Beschwerden derart verschlimmert, dass Teamarzt Uli Schleicher ihm eine strikte Ruhepause verordnete. Den Trainingsauftakt am 5. Januar wird Ben-Hatira somit verpassen. Und: Auch die Teilnahme am Afrika-Cup (17. Januar bis 8. Februar) steht in den Sternen.

Entscheidung fällt Mitte Januar

Für Hertha könnte sich Ben-Hatiras Verletzungspech als Glücksfall erweisen. Mit drei Toren und vier Vorlagen ist er bester Hertha-Scorer der Hinrunde, ein fitter Ben-Hatira wäre daher von höchstem Interesse.

Laut Manager Michael Preetz wird eine Entscheidung nach Absprache mit dem tunesischen Verband erst Anfang Januar fallen. Sollte der 26-Jährige doch zum Turnier reisen, würde er Herthas Wintervorbereitung und wohl auch den Rückrundenstart bei Werder Bremen (1. Februar) verpassen. JL