Bundesliga

Hertha BSC ohne Sieg gegen Kaiserlautern

Beim 1. FC Kaiserslautern reichte es für Hertha BSC nur zu einem 1:1. Dabei ließen die Pfälzer gegen die passiven Berliner einige Chancen ungenutzt.

Hertha BSC bleibt in der Fußball-Bundesliga auch im dritten Spiel hintereinander ohne Sieg. Beim 1. FC Kaiserslautern reichte es vor 36.850 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion nur zu einem glücklichen 1:1 (1:1). Kaiserslautern vergab trotz einer engagierten Leistung nach zuletzt zwei Niederlagen zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Roman Hubnik brachte Kaiserslautern durch ein kurioses Kopfball-Eigentor früh in Führung (5.), bevor Raffael für Berlin ausgleichen konnte (14.). Kaiserslautern konnte ein deutliches Chancenplus nicht zu einem weiteren Treffer nutzen.

Die Pfälzer erwischten den besseren Start in die Partie. Und bereits in der sechsten Spielminute gingen sie durch ein Eigentor von Roman Hubnik in Führung. Der Tscheche hatte bei einer Flanke von Christian Tiffert derart die Orientierung verloren, dass er den Ball im Flug am machtlosen Torwart Thomas Kraft vorbei im Tor unterbrachte. Das Tor belohnte die aggressiv nach vorne spielenden Lauterer, bei denen zuvor Olcay Sahan und Dorge Kouemaha bereits zweimal aussichtsreich gescheitert waren.

Raffael gleicht Eigentor von Hubnik schnell aus

In der Folge ließen die Lauterer nicht nach und setzten Berlin weiter unter Druck. Hertha BSC blieb jedoch bei Kontern gefährlich. In der 16. Spielminute glich Raffael mit seinem fünften Saisontreffer aus, als er einen von Adrian Ramos eingeleiteten Konter nach einem Doppelpass mit Christian Lell mit einem Rechtsschuss aus zehn Metern Torentfernung abschloss. Nach dem Tor gab es eine kurze Unterbrechung, weil Berliner Fans Pyrotechnik abbrannten.

Der Ausgleich zeigte bei den Hausherren jedoch wenig Wirkung, Kaiserslautern wollte die Führung zurück. Spielmacher Christian Tiffert war in dieser Phase an fast jeder gefährlichen Szene seiner Mannschaft beteiligt. Per Freistoß wäre der FCK beinahe in Führung gegangen, Florian Dick verpasste jedoch die steile Hereingabe seines Mannschaftskapitäns.

Thomas Kraft sichert Remis mit starken Paraden

Vor der Halbzeit kam Tiffert nach einer Flanke von Alexander Bugera in ähnlicher Position wie der zuvor unglückliche Eigentor-Schütze Hubnik frei zum Kopfball, sein Versuch strich jedoch knapp am Tor vorbei (35.). Zwei Minuten später scheiterte Kouemaha an Kraft, den Nachschuss platzierte Oliver Kirch sowohl am geschlagenen Torwart als auch am linken Pfosten vorbei (37.). Die zweite Halbzeit begann Kaiserslautern erneut druckvoll, blieb jedoch im Abschluss zu ungenau. Das Team von Marco Kurz konnte den deutlich höheren Ballbesitz nicht zu Toren nutzen, weil im Strafraum die nötige Kaltschnäutzigkeit fehlte.

So scheiterte Bugera mit einem Weitschuss (52.), bevor Tiffert aus aussichtsreicher Position nicht auf das Tor, sondern zurück in den voll besetzten Strafraum köpfte – Hertha konnte klären. Das Spiel wurde gegen Ende etwas langsamer, Kaiserslautern blieb jedoch die spielbestimmende Mannschaft, weil die Berliner nun nicht mal mehr auf Konter aus waren. Kraft rettete derweil gegen Dick (69.) und Kouemaha (71.). Und so scheiterte Kaiserslautern an der eigenen Unzulänglichkeit vor dem Tor und der einzigen Unachtsamkeit vor dem 1:1.

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