Zweite Runde

Hertha BSC reist im Pokal nach Essen

Das Losglück ist den Bundesligisten bei der zweiten DFB-Pokalrunde treu geblieben: Schalke 04 muss bei Zweitligist Karlsruhe antreten, Bayern München gegen Zweitligist FC Ingolstadt. Der amtierende Meister Borussia Dortmund trifft auf Dresden. Und Hertha BSC erhielt auch einen machbaren Gegner.

Hertha BSC hat in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit Rot-Weiß Essen einen machbaren Gegner zugelost bekommen. Die Berliner reisen am 25. oder 26. Oktober 2011 zum Viertligisten, der den 1. FC Union in Runde eins bezwang.

„Wenn wir es im Pokal weit bringen wollen, was unser Ziel ist, dann müssen wir die Rot-Weißen schlagen. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Los – Essen ist machbar“, kommentierte Trainer Markus Babbel die Auslosung der 2. Runde. Gern hätten Babbel, der den Pokalsieg neben dem Klassenverbleib überraschend als Saisonziel ausgegeben hat, und seine Spieler Heimvorteil gehabt. „Wir hätten für unsere Fans zwar gern mal wieder zu Hause im Pokal gespielt, aber unzufrieden bin ich mit dem Gegner RWE insgesamt nicht“, sagte Kapitän Andre Mijatovic. „Jetzt müssen die Essener gegen den richtigen Hauptstadtklub ran, nachdem sie in der ersten Runde die Unioner hatten. Ich denke, auch die wissen, dass jetzt ein anderes Kaliber an die Hafenstraße kommt“, bemerkte Fabian Lustenberger.

Maik Franz sieht eine Riesenchance auf die nächste Runde: „Hinfahren, gewinnen und auf das nächste Los warten – das muss unsere Devise sein.“ Christian Lell ergänzte: „Das ist ganz einfach: Es ist unsere Pflicht, da eine Runde weiterzukommen. Punkt.“ In der ersten Runde hatte sich Hertha beim Regionalligsiten ZFC Meuselwitz mit 4:0 durchgesetzt.

Cupverteidiger FC Schalke 04 muss zum Zweitligisten Karlsruher SC. Mit 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln und Hannover 96 gegen Mainz 05 kommt es zu zwei Bundesliga-Duellen. Meister Borussia Dortmund empfängt Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden. Auch Rekord-Pokalsieger Bayern München steht gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt vor einer leichten Heimaufgabe. Der 1. FC Kaiserslautern reist zu Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt. Eintracht Trier empfängt den Hamburger SV, der 1. FC Heidenheim die Borussia aus Mönchengladbach. Viertligist RB Leipzig, in der ersten Runde Überraschungssieger gegen den VfL Wolfsburg, bekommt es mit Aufsteiger FC Augsburg zu tun.

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