Manager Michael Preetz teilte am Freitag mit, dass Hertha BSC am Sonnabend auf die Bahn umsteigt und nun mit dem ICE zum wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag (17.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt reist. Ursprünglich wollten die Berliner fliegen, doch wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajoküll waren am Freitag die Berliner Flughäfen in Tegel und Schönefeld gesperrt. „Wir wollen nicht ständig nachfragen, ob wir jetzt fliegen können oder nicht. In dieser Lage ist die Zugreise die bessere Alternative“, sagte Peter Bohmbach von Hertha BSC Berlin. Auch für die Rückreise am Sonntagabend nach dem Spiel werden die Berliner die Fahrgelegenheit des eigenen Hauptsponsors nutzen.

Bis auf die Langzeitverletzten Roman Hubnik und Florian Kringe kann Trainer Friedhelm Funkel bei seiner Rückkehr nach Frankfurt auf alle Profis zurückgreifen. Auch Raffael, der sich beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart eine Handblessur zugezogen hatte, stieg am Freitag wieder in das Training ein und steht dem Trainer zur Verfügung. Stürmer Theofanis Gekas hatte nach überstandener Knöchelverletzung bereits am Donnerstag die komplette Trainingseinheit bestritten. Die zuletzt leicht angeschlagenen Gojko Kacar, Pal Dardai und Rasmus Bengtsson sind ebenfalls einsetzbar.

Der Berliner Fußball-Bundesligist geht mit fünf Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 16 in den Saison-Endspurt. „Unser Optimismus ist größer als bei den Heimspielen, denn für uns ist es offenbar leichter auswärts die Tore zu machen, als zu Hause“, meinte Preetz nach den kalren Auswärtserfolgen in Freiburg, Wolfsburg und Köln. „Wir wollen in den kommenden zwei Spielen gewinnen, um uns die Chance zu erhalten, am 33. und 34. Spieltag noch über die Ziellinie zu spurten“, kündigte Preetz noch einmal einen Angriff auf den Relegationsplatz an.

dpa/sid/sei