Hertha BSC hat bei einem Besuch des Horst-Korber-Zentrums Freikarten für die Bundesligapartei am Sonnabend gegen Stuttgart an die dort lebenden Flüchtlinge verteilt. In den zwei Turnhallen sind rund 1000 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Pakistan untergebracht.

Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC, sagte: „Unser Verein ist multikulturell, bunt und integrativ – es war klar, dass Hertha BSC helfen wird. Wir wollen unsere neuen Nachbarn bei uns, in unserer Mitte, ganz herzlich Willkommen heißen.“

Und weiter sagte er: „Gleich um die Ecke vom Olympiastadion wohnen Kinder, Familien, Frauen und Männer, die eine furchtbare Zeit, viel Leid und Gefahren hinter sich haben. Vielleicht können wir Herthaner einen kleinen Beitrag leisten, dass sie bei uns für zwei Stunden einmal alle Ängste und Strapazen der vergangenen Wochen vergessen werden.“

„Eine ganz tolle Überraschung der Herthaner“

Beim Besuch verteilte Hertha-Maskottchen Herthinho neben den Tickets auch Spielzeug und Bälle an die Kinder, sowie T-Shirts und Schals an die Erwachsenen.

„Wir sind überwältigt, das war eine ganz tolle Überraschung der Herthaner“, sagt Friedrich Kiesinger von der Albatros GmbH, dem Träger, der die ankommenden Menschen im Horst-Korber-Zentrum betreut.

„Wer die glänzenden Kinderaugen gesehen hat, weiß wovon ich rede. Ein Besuch beim Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart wird für die Menschen eine wunderbare Abwechslung.“

BM