Vielleicht ist es ganz gut, dass bei den Füchsen Berlin nicht alle bis zum kommenden Sonnabend grübeln müssen, bevor es in Chambéry darum gehen wird, nach dem 31:31 in Berlin die Gruppenphase um den EHF-Cup doch noch zu erreichen. Aber die Abwechslung hat es in sich: Am Dienstag (19 Uhr) müssen die Berliner beim Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen in Mannheim antreten.
Für diese schier unlösbare Aufgabe machen zumindest zwei Aspekte den Füchsen etwas Mut. Zum einen büßte der souveräne Spitzenreiter am vergangene Wochenende in der Handball-Bundesliga bei der MT Melsungen (23:25) seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit ein.
Rhein-Neckar Löwen kassierten gerade erste Niederlage
Zum anderen erinnern sich die Berliner an ihre guten Ansätze bei der 23:29-Niederlage im DHB-Pokal vor knapp vier Wochen. „Da waren wir lange dran. Es gibt die Möglichkeit, dort positiv zu agieren“, sagt Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe.
Das enttäuschende 31:31 gegen Chambéry zeigte jedoch deutlich, dass die Berliner wegen der Doppelbelastung derzeit an ihre körperlichen und mentalen Grenzen stoßen. „Wir müssen die Breite des Kaders nutzen, um die Spielanteile zu verlagern“, erklärt Volker Zerbe. Nachwuchskräfte wie Fynn-Ole Fritz werden bei den Löwen wohl ihre Einsatzzeiten bekommen. Berlin kann immerhin bis auf die Langzeitverletzten Paul Drux und Mattias Zachrisson auf den gesamten Kader setzen.
BM





