Die Spieler wussten genau, bei wem sie sich zu bedanken hatten. Erst gab es freudvolle Abklatscher mit Petr Stochl, dann ein paar kräftige Schulterklopfer und ganz viel Lob für Silvio Heinevetter. Dank der herausragenden Leistungen der beiden Torhüter, die mit insgesamt 26 Paraden (Stochl 12, Heinevetter 14) glänzten, gewannen die Füchse vor 6457 Zuschauern in der Schmeling-Halle auch ihr fünftes Spiel nach der WM-Pause. Gegen den TVB Lemgo siegten die Berliner mit 30:27 (13:13). Lemgo war zuvor in sieben Spielen unbesiegt geblieben. Fredrik Petersen war mit fünf Toren der bester Werfer der Füchse. Durch den Sieg kletterten die Berliner auf Rang sechs.
Trainer Dagur Sigurdsson war allerdings vor allem mit der Chancenverwertung in der ersten Hälfte unzufrieden. „Aber als dann Silvio Heinevetter ins Spiel kam, gab es auch mehr Emotionen, das hat alle mitgezogen.“ Geschäftsführer Bob Hanning freute sich sehr über die weitere Bestätigung des Aufschwungs. „Wir haben zwar heute ein bisschen mit dem Feuer gespielt und hätten bis zur Pause mit fünf Toren führen müssen, aber zum Glück hat der Trainer die richtigen Entscheidungen getroffen.“ Damit meinte er die Hereinnahme von Heinevetter sowie die Einwechselung von Fabian Wiede (beide 40. Minute). „Die Mannschaft hat ihr Potenzial ausgeschöpft. Das war der richtige Schritt.“
alex





