Welch ein Rückschlag für die Füchse: Das Berliner Handballteam unterlag am Sonnabend in der Bundesliga völlig überraschend mit 22:23 beim Aufsteiger ThSV Eisenach.

Die Füchse verpassten dadurch den Sprung auf Platz drei, sie weisen nun schon zehn Minuspunkte auf. Zum ersten Mal in dieser Saison ließen sie Punkte bei einem vermeintlich schwächeren Gegner liegen.

Die Füchse taten sich beim Tabellen-17. von Beginn an schwer. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen, die Berliner vergaben viele Wurfchancen.

Nur zweimal (9:7, 10:8) gelang es den Füchsen während der ersten Hälfte, einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Aber Eisenach ließ sich nicht schrecken. Wenigstens war in Halbzeit eins auf Konstantin Igropulo Verlass, der sechs der elf Berliner Tore erzielte.

Am Ende brachte es der Russe auf neun Treffer, aber das reichte nicht. Die Berliner konnten sich nie freispielen. Beim 21:20 (55.) lagen sie zum letzten Mal in Führung. Ein Siebenmeter für die Gastgeber besiegelte 1:27 Minute vor Ende das Schicksal der Füchse.

Noch eine Partie steht nun für die Berliner in diesem Jahr auf dem Programm, am 26. Dezember in der Schmeling-Halle (17.15 Uhr) gegen Balingen-Weilstetten. Dann ist wegen der EM in Dänemark, für die sich das deutsche Team nicht qualifiziert hat, Pause bis Februar 2014.

BM