Die Kür wurde zweimal bravourös absolviert. Gegen die Spitzenteams aus Flensburg und von den Rhein-Neckar Löwen holten die Füchse Berlin jeweils ein Unentschieden, waren dabei beide Male sogar näher am Sieg als die Gegner. Jetzt kommt für das Berliner Handballteam auswärts Pflichtaufgaben, die es allerdings in sich haben. Zuerst muss die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson am Sonntag (17.15 Uhr, Sport1) beim TSV Hannover-Burgdorf antreten, eine Woche später müssen die Füchse nach Lemgo reisen.
„Wir sind mit Hannover seit fast zwei Jahren auf Augenhöhe, wir hatten in der letzten Saison nur einen kleinen Vorteil am Ende“, sagt Sigurdsson. Als Vierter (Füchse) und Sechster (Hannover) des Vorjahres spielen beide Teams in dieser Saison im EHF-Cup. Obwohl die Niedersachsen einige wichtige Spieler verloren haben, sind sie mit 10:6 Punkten gut gestartet.
Langsame Steigerung bei Christophersen
„Wenn wir in Hannover punkten, sind wir auf einem guten Weg, uns im oberen Tabellendrittel zu etablieren“, sagt Berlins Sportdirektor Volker Zerbe. Momentan liegen die Füchse mit 12:4 Punkten auf dem vierten Rang. Mit dabei ist auch wieder Abwehrchef Denis Spoljaric, der wegen einer leichten Knieverletzung einige Tage mit dem Training aussetzen musste.
Auch Nationalspieler Sven-Sören Christophersen, der sich in den vergangenen Spielen noch nicht entscheidend in Szene setzen konnte, zeigte langsam ansteigende Form. „Er hat in den letzten zwei Wochen einen großen Schritt nach vorn gemacht“, stellt Sigurdsson fest: „Aber man darf nicht vergessen, dass er aufgrund seiner Verletzung keine zehn Vorbereitungsspiele hatte.“ Christophersen hatte sich im Sommer am Knie operieren lassen.
seb





