Die Bundesliga-Handballer der Füchse Berlin haben im zweiten Liga-Auswärtsspiel der Saison den ersten Sieg gefeiert. Der Hauptstadtclub gewann am Mittwoch bei der HBW Handball Balingen-Weilstetten mit 33:25 (19:12).
Gleich zu Beginn der Partie setzten sich die Füchse entscheidend ab und liefen anschließend nie Gefahr, die Partie zu verlieren. Die meisten Berliner Treffer erzielte Fredrik Petersen (7/4 Siebenmeter). Bei den Gastgebern war Christoph Theuerkauf (7/2) am erfolgreichsten.
Die Füchse erwischten einen perfekten Start – nach neun Minuten lagen die Gäste mit 6:1 in Front. In der starken Anfangsphase trug sich selbst Berlins Torhüter Silvio Heinevetter (5:1) in die Torschützenliste ein.
Nachdem die Balinger einen zusätzlichen Feldspieler gebracht und somit auf ihren Schlussmann verzichtet hatten, hielt Heinevetter einen Ball und traf anschließend mit einem Weitwurf direkt ins Tor. Insgesamt erzielte der Nationalkeeper zwei Treffer.
Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken dominierten die Berliner die erste Halbzeit nach Belieben. Trainer Dagur Sigurdsson konnte es sich früh erlauben, Spieler aus der zweiten Reihe einzusetzen. „Wir wussten aus den vergangene Spielen in Balingen, dass wir voll fokussiert in die Begegnung gehen müssen – das hat die Mannschaft hervorragend umgesetzt“, sagte Füchse-Manager Bob Hanning in der Halbzeitpause im TV-Sender „Sport1“.
In der zweiten Halbzeit hielten die Füchse ihren Rhythmus hoch. Balingen hatte dem schnellen Angriffsspiel der Berliner kaum etwas entgegenzusetzen. Der Hauptstadtclub fuhr locker am 3. Spieltag den zweiten Saisonsieg in der Bundesliga ein.
dpa/mim




