Handball

Füchse Berlin siegen 30:21 gegen Großwallstadt

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Die Berliner fanden vor knapp 6500 Zuschauern in der Schmeling-Halle nur ganz schwer in die Partie. Doch in der zweiten Halbzeit steigerten sich die Füchse und der Widerstand der Gäste war gebrochen.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning brachte es auf den Punkt: „Die Mannschaft hat das getan, wofür sie bezahlt wird: Spiele gewinnen.“

Das tat das Berliner Handballteam am Mittwochabend mit einem 30:21 (12:12) gegen den Bundesliga-Tabellenvorletzten TV Großwallstadt.

Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Sonntag (18 Uhr, Schmeling-Halle) gegen Atletico Madrid kann kommen. Allerdings taten sich die Berliner in der ersten Hälfte gegen Großwallstadt recht schwer.

Entsprechend war die Körpersprache der Füchse nach 30 Minuten auf dem Weg in die Kabine. „Da konnten wir nicht zufrieden sein“, meinte Sven-Sören Christophersen. In der Abwehr fehlte die letzte Konsequenz, im Angriff die Ideen und die Wurfgenauigkeit.

Auch das 12:9 durch Evgeni Pevnov nach 25 Minuten gab keine Sicherheit. Der Treffer vor 6471 Zuschauern in der Schmeling-Halle war übrigens das 10.000. Tor in der Bundesliga-Geschichte der Füchse. Schnell stand es jedoch 12:12. Wenn Torhüter Petr Stochl nach Anfangsschwierigkeiten nicht so stark gehalten hätte, hätten die Berliner zur Pause hinten gelegen.

Nach dem Wechsel waren die Füchse allerdings gleich da. „Wir haben dann richtig Gas gegeben“, meinte Trainer Dagur Sigurdsson. Kapitän Torsten Laen (insgesamt fünf Treffer) gelang nach 37 Minuten erstmals ein Vier-Tore-Vorsprung (17:13), Ivan Nincevic (5) legte sofort zweimal nach (19:13).

Der Widerstand des TVG war gebrochen. Die Etablierten konnten sich für den Sonntag schonen.

( seb )