Handball

Berliner Füchse bezwingen Schlusslicht Essen

Die Füchse Berlin leisten sich Fehler, behaupten sich mit ihrem Sieg aber im vorderen Feld der Bundesliga.

Foto: pa/Photowende

Erst mit Mühe, dann mit Routine sind die Füchse Berlin in den Bundesliga-Alltag zurückgekehrt. Der Hauptstadtclub bezwang am Sonntag den Tabellenletzten TUSEM Essen mit 32:25 (18:16) und bleibt mit 32:10 Punkten als Vierter dem Spitzentrio Rhein-Neckar Löwen, Kiel und Flensburg auf den Fersen. Nach zwei Siegen in der Champions League gegen Barcelona und Schaffhausen taten sich die Füchse gegen Essen lange schwer und leisteten sich zahlreiche Fehler. Erst in der letzten Viertelstunde konnten sich die Gastgeber vor 7435 Zuschauern in der Schmeling-Halle absetzen und den 15. Saisonsieg im 21. Spiel perfekt machen.

Fehlende Genauigkeit

Gegen den Außenseiter, der erst zwei Zähler auf dem Konto hat, fehlten dem Team von Trainer Dagur Sigurdsson zunächst Konzentration und Genauigkeit. Fast die komplette erste Hälfte liefen die Berliner überraschend einem Rückstand hinterher. Zumindest Konstantin Igropulo, am Ende mit elf Treffern bester Füchse-Torjäger, und Torwart Petr Stochl sorgte dafür, dass der Abstand nicht größer wurde. Colja Löffler (insgesamt drei Tore) brachte die erste Führung (26.).

Sicherheit aber zog bei den Berlinern erst spät ein. Die Gäste mit einem guten Torhüter Jan Kulhanek schafften sogar noch zweimal den Ausgleich, ehe auch Bartlomiej Jaszka besser traf (4).