Handball

Füchse kommen in Schaffhausen zu sicherem Erfolg

Pflichtaufgabe erfüllt: Durch ein 40:35 festigen die Berliner Platz zwei in der Champions League-Gruppe D - vor allem Dank Ivan Nincevic.

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Durch den Erfolg bei den Kadetten Schaffhausen zogen die Hauptstädter nach Punkten mit Tabellenführer FC Barcelona gleich, der allerdings ein Spiel weniger bestritten hat. Der erfolgreichste Werfer der Partie war einer, der das Berliner Team am Ende der Saison verlassen muss: Ivan Nincevic. Dem Kroaten gelangen neun Treffer.

Die Schweizer spielten den Füchsen zu Beginn mit ihrer offensiven Deckung in die Karten. Die Berliner nutzten die angebotenen Räume für einfache Treffer. Nach zwölf Minuten stand es 11:6 für die Gäste, die zeitweise sogar mit sechs Toren Unterschied führten (17:11/22. Minute). Auch mit Tempo-Gegenstößen waren die Berliner häufig erfolgreich. Schaffhausen verkürzte zwar hin und wieder den Rückstand, ließ ihn aber durch Schwächeperioden auch erneut anwachsen.

Schönster Treffer durch Berlins Iker Romero

Man hatte in vielen Situationen das Gefühl, dass die Berliner nur einen Gang zulegen mussten, um gleich wieder für klare Verhältnisse zu sorgen. Es galt, nach dem Coup gegen Barcelona vier Tage zuvor die Konzentration zu behalten. Den schönsten Treffer erzielte Iker Romero mit einem direkt verwandelten Freiwurf in der letzten Sekunde der ersten Hälfte zum 21:16. Da freuten sich die zwei Dutzend Füchse-Fans, die mit in die Schweiz gereist waren.

Nach der Pause drohte das Match zu kippen, weil es die Berliner allzu locker angehen ließen. Bis auf drei Treffer kam Schaffhausen heran (30:27). Die Füchse befreiten sich indes gleich wieder aus der gefährlichen Situation und lagen in der 48. Minute mit 33:27 erneut komfortabel vorn. Diesen Vorsprung ließ sich der Halbfinalist der vergangenen Champions-League-Saison nicht mehr nehmen.

Nach zwei Partien in Europa hintereinander treffen die Berliner in der Bundesliga nun am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Schmeling-Halle) auf den Tabellenletzten Essen.