Spiel gegen Hannover

Einsatz von Füchse-Keeper Heinevetter fraglich

Nach dem verpassten Achtelfinal-Einzug in der Champions Legaue wollen die Berliner Füchse so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurück. Ob Schlussmann Silvio Heinevetter am Mittwoch gegen Hannover dabei helfen kann, steht allerdings noch nicht fest.

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In Hannover-Burgdorf fing alles gut an, und so soll es für die Füchse auch weitergehen. Zum Saisonstart waren die Berliner Handballer bei den Niedersachsen erfolgreich, am Mittwochabend nun empfängt der Hauptstadtklub Hannover in einem vorgezogenen Spiel der Bundesliga-Rückrunde in der Max-Schmeling-Halle (20.15 Uhr). Viel Zeit blieb nicht, sich mit der unglücklichen Champions-League-Niederlage in Kielce zu befassen. „Abhaken und sich auf das nächste Spiel vorbereiten“, heißt die Devise von Trainer Dagur Sigurdsson. Und Geschäftsführer Bob Hanning sagt: „Wir müssen nach dem Rückschlag in Kielce jetzt schnell wieder zu unserer Linie zurückfinden.“

Gegen den 14. der Tabelle ist der Einsatz von Silvio Heinevetter gefährdet. Der Nationaltorwart hat sich eine Grippe eingefangen und musste eine Trainingspause einlegen. „Am Spieltag wird sich herausstellen, ob er spielen kann oder nicht“, sagte Sigurdsson. Dass das 29:32 von Kielce einen negativen Einfluss auf die Bundesliga haben könnte, glaubt der Trainer nicht. „Das wirft uns nicht aus der Bahn. Es ist nicht unsere erste Niederlage. Außerdem haben wir gegen eine super Mannschaft verloren, die einen zwei bis drei Millionen Euro höheren Etat hat als wir“, sagte der Isländer. „Da brauchen wir uns nicht zu schämen.“

Zum Bundesligastart hatten die Berliner beim 31:28 bei den Niedersachsen noch etwas Mühe, mittlerweile trumpft der Bundesligadritte aus Berlin aber meist groß auf. Sigurdsson: „Natürlich wollen wir die Punkte holen. Doch wir wissen auch, dass Hannover ein sehr guter Gegner ist. Immerhin haben sie die Rhein-Neckar-Löwen besiegt.“