Die Handball-Füchse aus Berlin haben ihre Pflichtaufgabe in der Bundesliga erfüllt und bleiben auf Erfolgskurs. Der Champions-League-Teilnehmer gewann am Samstagabend beim TV Hüttenberg deutlich mit 30:20 (14:11) und rückte durch den achten Saisonsieg auf Platz zwei hinter Tabellenführer THW Kiel vor. Der beste Werfer der Berliner war Alexander Petersson mit sechs Toren. Markus Richwien und Bartlomiej Jaszka trafen jeweils fünfmal.

Die Füchse taten sich gegen das Schlusslicht lange Zeit sehr schwer. Mit viel Einsatz und Leidenschaft boten die Hüttenberger dem Favorit aus der Hauptstadt Paroli. Die Osthessen verhinderten bis weit in die erste Hälfte hinein, dass sich die Berliner einen Vorsprung herausspielen konnten. Zwei Tore durch Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen, zwei verwandelte Siebenmeter von Mark Bult und ein Treffer von Jaszka brachten die 14:11-Halbzeitführung der Füchse.

Nach der Pause knüpften die Berliner an das Ende des ersten Abschnitts an und schraubten mit einer 4:0-Serie das Ergebnis auf 18:11. Danach war die Gegenwehr der wackeren aber zu bieder agierenden Hausherren gebrochen. Die Füchse kamen nun zu einfachen Treffern und feierten einen standesgemäßen Kantersieg.

dpa/sei