Handball-Pokal

Berliner Füchse treffen auf Zweitligist VfL Potsdam

Handball-Bundesligist Füchse mag am Dienstag klarer Favorit im Pokal-Derby sein, doch kommt es für den Champions-League-Teilnehmer nicht infrage, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Denn das Spiel gegen Zweitligist Potsdam könnte sonst "undankbar" werden.

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Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin geht als klarer Favorit in das Pokal-Derby beim Zweitligisten VfL Potsdam. Dennoch will der Champions-League-Teilnehmer den unterklassigen Gegner nicht unterschätzen. „Wir nehmen die Aufgabe ernst und wissen, dass Pokal immer trickreich ist. Wir werden alles dafür tun, dass wir weiterkommen“, sagte der Berliner Trainer Dagur Sigurdsson am Montag. Seine Mannschaft erwischte in der Bundesliga nach drei Siegen in drei Spielen einen perfekten Saisonstart. Die Zweitrunden-Pokalpartie in der Sporthalle Potsdam wird an diesem Dienstag um 19 Uhr angepfiffen.

Füchse-Manager Bob Hanning forderte: „Unsere Mannschaft wäre gut beraten, den Ligaunterschied von Anfang an deutlich zu machen. Ansonsten sind solche Spiele undankbar.“ Der Hauptstadtklub reist in Bestbesetzung ins benachbarte Potsdam. Die Brandenburger gewannen ihr Erstrundenspiel beim Drittligisten VfL Eintracht Hagen mit 28:27, während die Füchse – wie alle Erstligisten – erst in der zweiten Runde einsteigen.

Beim VfL Potsdam wird das Spiel gegen den Erstligisten gar als „DHB-Pokal-Kracherspiel“ bezeichnet. Die Gastgeber, die mit zwei Siegen und einer Niederlage in die eingleisige 2. Bundesliga gestartet sind, wollen dem Champions-League-Teilnehmer die nächste Runde keinesfalls kampflos überlassen. Am 12. August trafen beide Mannschaft in der Saisonvorbereitung bereits aufeinander. Damals gewannen die Füchse die Begegnung mit 38:29.

Am Mittwoch um 19.30 Uhr tritt zudem die zweite Mannschaft der Füchse Berlin in der zweiten Runde des DHB-Pokals an. Im heimischen Horst-Korber-Sportzentrum empfängt der Hauptstadtclub den VfL Edewecht zum Drittliga-Duell.