Handball

Füchse drehen Spiel und siegen in Lübbecke

Die Füchse Berlin haben sich gegen den TuS N-Lübbecke mit 27:22 (11:11) durchgesetzt. Erfolgreichster Torschütze war ein Spieler, der die Hauptstadt nach Ende der Saison verlässt.

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Die Füchse Berlin haben am Mittwochabend das Handball-Jahr mit einem Auswärtssieg beim TuS N-Lübbecke beendet. In der Kreissporthalle Lübbecke setzte sich der Hauptstadtklub mit 27:22 (11:11) durch, hatte aber deutliche Mühe. Erfolgreichster Torschütze der Berliner war Linksaußen Konrad Wilcyznski mit fünf Toren. Die Füchse überwintern damit auf dem zweiten Tabellenrang der Bundesliga. „Wir haben das Spiel zunächst nicht so gut in den Griff bekommen, haben aber bis zur letzten Minute Charakter und Kampfgeist gezeigt und den Sieg am Ende auch verdient“, sagte Torjäger Wilczynski.

Die Füchse erwischten den besseren Start und gingen rasch mit 3:0 in Führung. Doch der TuS N-Lübbecke ließ sich nicht beirren, kämpfte sich – angetrieben durch eine gute Torhüterleistung von Milos Putera – wieder heran. Dazu parierte Aushilfstorhüter Valter Matosevic insgesamt drei Strafwürfe der Berliner.

Nach dem 11:11 zur Pause waren es im zweiten Durchgang die Gastgeber, die deutlich aggressiver auftraten. Damit gingen sie zwar mit drei Toren in Führung, kassierten aber auch mehrere Zeitstrafen. Bis Mitte des zweiten Durchgangs liefen die Füchse dem Rückstand hinterher, bis Wilczynski mit drei Treffern in Folge vom 15:18 zum 18:18 ausglich. Die Schlussphase bestimmten dann die Berliner und kamen so zum Sieg.

Im Kampf um einen der begehrten Europacup-Plätze hat der SC Magdeburg einen „Big Point“ gelandet. Der einstige Champions-League-Sieger gewann gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 34:29 (13:12) und feierte den zweiten Erfolg gegen die Norddeutschen in dieser Saison. Der TBV Lemgo bezwang Neuling TSG Friesenheim mit 31:26 (16:11). Einen Rückschlag musste der VfL Gummersbach mit dem 28:29 (12:12) bei HBW Balingen-Weilstetten hinnehmen.